Japan vor Anfahren weiterer Atomreaktoren

Tokio (APA/dpa) - Trotz Protesten in der Bevölkerung wird Japan in Kürze zwei weitere Atomreaktoren wiederanfahren. Der Gouverneur der Provinz Fukui am Japan-Meer, Issei Nishikawa, gab am Montag sein Einverständnis, dass der Betreiberkonzern Kansai Electric die Reaktoren 3 und 4 im Atomkraftwerk Ohi wieder hochfährt. Damit können die beiden Reaktoren voraussichtlich ab Anfang nächsten Jahres in Betrieb gehen.

Nach zwei Jahren Stillstand aller Reaktoren im Land als Konsequenz aus der Atomkatastrophe in Fukushima von 2011 hatte Japan im August 2015 erstmals wieder zwei Rektoren hochgefahren. Inzwischen laufen von Japans noch funktionsfähigen 42 Reaktoren vier.

Ein japanisches Gericht hatte unlängst eine Mitschuld des Staates und des Betreiberkonzerns Tepco an dem Gau in Fukushima festgestellt. Ungeachtet dessen hält die Regierung weiter an der Atomkraft fest. Die Atomaufsicht erklärte kürzlich erstmals seit dem Gau in Fukushima zwei Tepco-Reaktoren für sicher. Die beiden Reaktoren 6 und 7 im weltgrößten Atomkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa am Japan-Meer hätten die nach der Katastrophe in Fukushima verschärften Sicherheitsauflagen erfüllt, hieß es. Bis zum Hochfahren dürften jedoch Jahre vergehen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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