Japan und China unterzeichneten mehrere Vereinbarungen

Tokio (APA/dpa) - Japan und China haben als Zeichen einer Verbesserung ihrer Beziehungen mehrere Vereinbarungen zur intensiveren Zusammenarbeit unterzeichnet. Der chinesische Premier Li Keqiang und sein japanischer Kollege Shinzo Abe einigten sich am Mittwoch darauf, einen lange geplanten Mechanismus zur See- und Luftfahrtsicherheit im kommenden Monat in Gang zu setzen.

Damit sollen versehentliche Zusammenstöße in den Gewässern oder im Luftraum verhindert werden. Der Mechanismus - ähnlich dem während des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjetunion - sieht eine Hotline sowie einen regelmäßigen Dialog zwischen Verteidigungsbeamten beider Nachbarstaaten vor.

Die Beziehungen der beiden asiatischen Wirtschaftsmächte waren lange Zeit wegen Territorialstreitigkeiten sowie Japans Umgang mit seiner Kriegsvergangenheit belastet. Doch nun wollen sie wieder mehr kooperieren. So drückte Abe seinen Wunsch aus, vor Jahresende China zu besuchen und lud im Gegenzug den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping nach Japan ein. Er wolle die Beziehungen beider Länder insgesamt verbessern und auf eine neue Stufe führen, sagte Abe beim Treffen mit Li. Beide Seiten vereinbarten ferner ein gemeinsames Gremium für Infrastrukturprojekte, an dem Staat und Privatsektor beteiligt sind.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte