Japan senkt möglicherweise mittelfristige Konjunkturprognose

Tokio (APA/Reuters) - In der japanischen Regierung mehren sich Insidern zufolge die Zweifel am baldigen Erreichen des mittelfristigen Inflationsziels. Die Prognosen für die Teuerungsrate im Steuerjahr 2021 könnte auf 1,5 Prozent gesenkt werden, sagten mehrere mit den Planungen vertraute Regierungsmitarbeiter am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Das steht im Kontrast zu den Planungen der Notenbank, die ab 2019 Werte von rund 2 Prozent erreichen will. Sie pumpt seit mehr als vier Jahren jede Menge billiges Geld in die Märkte, um so die Inflation anzuheizen.

In ihren Prognosen, die im Jänner offiziell vorgestellt werden sollen, könnte die Regierung den Informationen zufolge auch von ihrem Wachstumsziel abrücken. Nach bisheriger Schätzung soll der nicht-preisbereinigte (nominale) Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Steuerjahr 2021 bei 3,9 Prozent liegen. Im abgelaufenen Jahr waren es 1,1 Prozent.

Ein geringeres Wachstum könnte den Druck erhöhen, die Staatsfinanzen zu reformieren, ist Japan doch das am höchsten verschuldete Industrieland der Welt: Der Schuldenberg ist inzwischen mehr als doppelt so hoch wie die jährliche Wirtschaftsleistung.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen