Japan senkt möglicherweise mittelfristige Konjunkturprognose

Tokio (APA/Reuters) - In der japanischen Regierung mehren sich Insidern zufolge die Zweifel am baldigen Erreichen des mittelfristigen Inflationsziels. Die Prognosen für die Teuerungsrate im Steuerjahr 2021 könnte auf 1,5 Prozent gesenkt werden, sagten mehrere mit den Planungen vertraute Regierungsmitarbeiter am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Das steht im Kontrast zu den Planungen der Notenbank, die ab 2019 Werte von rund 2 Prozent erreichen will. Sie pumpt seit mehr als vier Jahren jede Menge billiges Geld in die Märkte, um so die Inflation anzuheizen.

In ihren Prognosen, die im Jänner offiziell vorgestellt werden sollen, könnte die Regierung den Informationen zufolge auch von ihrem Wachstumsziel abrücken. Nach bisheriger Schätzung soll der nicht-preisbereinigte (nominale) Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Steuerjahr 2021 bei 3,9 Prozent liegen. Im abgelaufenen Jahr waren es 1,1 Prozent.

Ein geringeres Wachstum könnte den Druck erhöhen, die Staatsfinanzen zu reformieren, ist Japan doch das am höchsten verschuldete Industrieland der Welt: Der Schuldenberg ist inzwischen mehr als doppelt so hoch wie die jährliche Wirtschaftsleistung.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse