Japan gibt 350 Millionen Dollar für Flüchtlinge aus Syrien und Irak

Das Parlament in Tokio hat die Finanzierung von Hilfsmaßnahmen für Flüchtlinge erhöht.

Tokio. Japan hat seine Hilfen für syrische und irakische Flüchtlinge um 350 Millionen Dollar (322 Millionen Euro) erhöht. Das Parlament in Tokio beschloss die zusätzlichen Mittel für die Unterstützung der Bürgerkriegsflüchtlinge am Mittwoch, wie ein Sprecher mitteilte. Japan hatte bereits vergangenes Jahr 810 Millionen Dollar für Flüchtlinge inner- und außerhalb des Irak und Syriens bereitgestellt.

Außenminister Fumio Kishida sagte am Dienstagabend vor dem Parlament, die Mittel dienten "der Stabilisierung Syriens und des Irak".

Kishida kündigte an, dass Japan beim Gipfeltreffen der sieben führenden Industriestaaten dieses Jahr Themen wie "Terrorismus, den Mittleren Osten, Flüchtlinge und Binnenvertriebene" aufgreifen werde. Japan ist traditionell einer der größten Geberstaaten in der Entwicklungshilfe. Ein Großteil der Bevölkerung im Irak und Syrien ist vor der andauernden Gewalt ins Ausland geflohen oder innerhalb des Landes vertrieben worden. Die UNO-Hilfsorganisation klagen seit Jahren über bedrohliche finanzielle Engpässe.

London (APA/Reuters) - Britische Abgeordnete haben ihre europäischen Kollegen um Mithilfe bei der Aufklärung des Facebook-Datenskandals gebeten. Weil Firmengründer Mark Zuckerberg vor dem EU-Parlament, nicht aber vor dem britischen Parlament aussage, müssten die Europa-Abgeordneten nun die richtigen Fragen stellen, forderte der Vorsitzende des Medien-Ausschusses im britischen Parlament, Damian Collins, am Dienstag.
 

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Britische Abgeordnete wollen von Zuckerberg Antworten

Hamburg (APA/dpa) - Die Unternehmen in Europa stehen nach einer Analyse im Auftrag des Hamburger Finanzdienstleisters EOS der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eher positiv gegenüber. Mehr als zwei Drittel derjenigen Unternehmen, welche die neue Verordnung als relevant einschätzen, profitieren demnach von höherer Datensicherheit in ihrem Forderungsmanagement, heißt es in einer Mitteilung.
 

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EU-Unternehmen bewerten Datenschutz-Verordnung trotz Bedenken positiv

München/Toulouse (APA/Reuters) - Airbus und die EU wollen mit kleinen Änderungen an staatlichen Darlehen für den Flugzeugbauer drohende Sanktionen der USA umgehen. Airbus und die vier EU-Staaten Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien, in denen der Konzern produziert, ziehen damit die Konsequenzen aus dem jüngsten Urteil der Welthandelsorganisation (WTO) zur Unterstützung der EU für Airbus.
 

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Airbus und EU-Staaten wollen Sanktionen der USA vermeiden