Japan: Konjunkturpaket hebt Wachstum um 0,6 Punkte

Tokio - Die japanische Regierung verspricht sich von ihrem Konjunkturpaket in den kommenden drei Jahren einen spürbaren Schub für die Wirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in dieser Zeit um zusätzliche 0,6 Prozentpunkte angehoben werden, erklärte sie in Tokio.

Das in der vergangenen Woche verabschiedete Programm in Höhe von umgerechnet 25 Milliarden Euro sieht Geldzuwendungen an Rentner, Hilfen für Bauern und Anreize für Investitionen vor.

Die Regierung rechnet im kommenden Haushaltsjahr, das im März 2017 endet, mit einem Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent. Bisher war sie von 2,9 Prozent ausgegangen. Das inflationsbereinigte reale Wachstum soll bei 1,7 Prozent liegen.


Angesichts der hartnäckigen Wirtschaftsflaute richtet die Notenbank ihre Konjunkturhilfen langfristiger aus. Kurz nach der Zinswende in den USA gab die Bank of Japan am vorigen Freitag überraschend bekannt, dass sie ihr Programm zum Ankauf von Anleihen und Wertpapieren von jährlich etwa 600 Milliarden Euro nachjustiert. Sie verlängert die Laufzeit für die kauffähigen Staatsanleihen von zehn auf bis zu zwölf Jahre.

Oak Brook (Illinois) (APA/AFP) - Angestellte der Fast-Food-Kette McDonald's sind in zehn Städten der USA auf die Straße gegangen, um gegen mangelnden Schutz vor sexuellen Übergriffen am Arbeitsplatz zu demonstrieren. McDonald's tue nicht genug gegen eine in seinen Restaurants "weitverbreitete Kultur der Verharmlosung", lautete ihr Vorwurf.
 

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Protest von McDonald's-Angestellten gegen Übergriffe in den USA

Stans (APA) - Der Tiroler Marmeladenhersteller Darbo mit Sitz in Stans im Unterinntal hat im Geschäftsjahr 2017 mehr Gewinn gemacht. Der Jahresüberschuss stieg auf 8,4 Mio. Euro. Im Jahr 2016 hatte er noch 5,8 Mio. Euro betragen, geht aus dem am Mittwoch im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" veröffentlichten Abschluss hervor.
 

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Marmeladenhersteller Darbo im Vorjahr mit mehr Gewinn

Brüssel (APA/AFP) - Nach einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Belgien stellt die Region Wallonie eine Million Euro zur Bekämpfung der Seuche bereit. Das Geld sei für "technische und logistische Maßnahmen" vorgesehen, teilte das Ministerium mit. In der Provinz Luxemburg im Südosten Belgiens wurde ein 63.000 Hektar großes Waldgebiet gesperrt. Vorbereitet werde zudem eine Anzeige gegen unbekannt.
 

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Region Wallonie kämpft mit einer Million Euro gegen Schweinepest