Japan plant Gewächshaus, in dem ausschließlich Roboter arbeiten

Japan plant Gewächshaus, in dem ausschließlich Roboter arbeiten

Auf 4400 Quadratmetern sollen ab Mitte 2017 täglich 30.000 Salatköpfe von Robotern geerntet werden. Japans Gesellschaft ist stark gealtert, junge Arbeitskräfte sind daher Mangelware.

In Japan soll im nächsten Jahr die nach Unternehmensangaben weltweit erste Gewächshaus in Betrieb gehen, in der Roboter die meisten Arbeiten übernehmen. Das in Kyoto ansässige Unternehmen Spread erklärte am Montag, das voll automatisierte Gewächshaus solle bis Mitte 2017 einsatzbereit sein.

Auf 4.400 Quadratmetern sollen demnach täglich 30.000 Salatköpfe von Robotern geerntet werden. Binnen fünf Jahren solle diese Zahl auf eine halbe Million täglich steigen. Die Samen für den Salat würden weiterhin per Hand ausgesät, sagte Spread-Mitarbeiter Koji Morisada. Der Rest werde aber von industriellen Robotern erledigt - vom Wässern der Pflanzen bis hin zur Ernte. Morisada zufolge halbieren sich so die Personalkosten. Die Ausgaben für Energie sinken demnach um fast ein Drittel.

In Japan fehlt es angesichts der Überalterung der Gesellschaft an Arbeitskraft. Das Land ist geradezu besessen von Robotern und sucht immer mehr nach Wegen des automatisierten Arbeitens.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro