Japan - Stahlzölle schaden US-Autoindustrie

Tokio (APA/Reuters) - Die von den USA gegen Japan verhängten Schutzzölle auf Stahl dürften nach Ansicht des japanischen Außenministers Taro Kono der US-Autoindustrie schaden. Die Hersteller würden weiterhin die von ihnen benötigten qualitativ hochwertigen japanischen Produkte kaufen, sagte Kono am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Anders als die EU und andere westliche Staaten hatte US-Präsident Donald Trump Japan vorerst nicht von den neuen Zöllen von 25 Prozent ausgenommen. Kono drängte die US-Regierung, nicht die Regeln der Welthandelsorganisation zu verletzen.

Der Außenminister äußerte zudem die Hoffnung, dass die USA zum asiatisch-pazifischen Handelsabkommen zurückkehren würden. Dieses war von Trump aufgekündigt worden. Experten zufolge dürfte Trump mit der Verhängung der Schutzzölle versuchen, Japan zu Gesprächen über ein bilaterales Abkommen zu zwingen. Die Regierung in Tokio lehnt ein solches ab, da sie zunehmenden Druck zur Öffnung politisch heikler Märkte wie den Agrarsektor fürchtet. Bilaterale Wirtschaftsfragen sollten weiterhin im Rahmen des sogenannten Wirtschaftsdialogs behandelt werden, den US-Vizepräsident Mike Pence und Japans Vizeregierungschef Taro Aso führten, sagte Kono.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte