60 Jahre Gefängnis: 24,3 Millionen Dollar

Zwei zu Unrecht wegen Mordes verurteilte Amerikaner bekommen nun Entschädigungen in Millionenhöhe. Sie hatten nach ihrer Freilassung nach vielen Jahren Gefängnis gegen die Stadt Los Angeles geklagt. Und nun gewonnen.

Los Angeles. Die Ex-Häftlinge Kash Register und Bruce Lisker sind rehabilitiert. Sie bekommen nun eine Entschädigung von 16,7 Millionen bzw. 7,6 Millionen Dollar, meldet die "Loas Angeles Times".

Im Jahr 2013 wurde das Urteil aufgehoben. Der Ex-Häftling Kash Register soll bei einem bewaffneten Raubüberfalls im Jahr 1979 einen 78-Jährigen erschossen haben. Es saß dafür 34 Jahre im Gefängnis. 2013 kam Register frei, nachdem sich ein Augenzeugenbericht als unwahr herausgestellt hatte. die Polizei von Los Angeles hatte eine Zeugeneuassage bei ihren Ermittlungen unterschlagen. Register bekommt nun 16,7 Millionen Dollar.

Leidensgenosse Bruce Lisker wurde verurteilt, weil er als 17-Jähriger seine damals 66 Jahre alte Mutter erstochen haben soll. Er wurde 2009 nach 26 Jahren Haft entlassen. Er bekommt für das Unrecht 7,6 Millionen Dollar überwiesen.

Beide Fälle hatten nichts miteinander zu tun. Beide zu Unrecht Verurteilkten hatten unabhängig voneinander die Klage eingebracht. Beide Männer hatten geltend gemacht, dass die Polizei von Los Angeles willentlich entlastende Beweise unterschlagen und belastende fabriziert habe.

Stadtrat Paul Krekorian erklärte, beiden Fälle seien eine "sehr unglückliche" Folge polizeilichen Fehlverhaltens in der Vergangenheit.

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

Newsticker

Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv

London (APA/Reuters) - Der Haushaltsstreit von Italien mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf eine EZB-Zinserhöhung. Mittlerweile wird erst für Oktober 2019 damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen.
 

Newsticker

Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streits später erwartet

Bangalore/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chiphersteller Micron Technology Inc kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar (1,30 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies