Jagd trägt jährlich 731 Millionen Euro zur Wertschöpfung bei

Die Jagd ist hierzulande im Jahr durchschnittlich für 731 Millionen Euro Wertschöpfung am Bruttoinlandsprodukt verantwortlich. Zehntausende Arbeitsplätze wurden in den vergangenen zehn Jahren so geschaffen. Was die Jäger für Österreich leisten.

Das ergab eine Studie, die am Montag in Wien bei einer Pressekonferenz des Dachverbands Jagd Österreich vorgestellt wurde. Demnach wurden im Schnitt der vergangenen zehn Jahre 146 Millionen Euro an indirekten und 126 Millionen Euro an direkten Steuern und Sozialabgaben geleistet.

"Diese Analyse fördert die positiven und quantitativ beträchtlichen ökonomischen Auswirkungen der Jagd in Österreich zutage", sagte Studienautor Friedrich Schneider, emeritierter Univ.-Prof. für Volkswirtschaft. Durch die Jagd seien in den vergangenen zehn Jahren 58.872 Arbeitsplätze geschaffen oder erhalten worden.

"Zu diesen volkswirtschaftlich relevanten Zahlen müssen wir noch die unbezahlten beziehungsweise ehrenamtlichen Stunden der Jägerschaft hinzurechnen", sagte der geschäftsführende Landesjägermeister Anton Larcher. Interne Schätzungen gehen von etwa 10,6 Millionen Stunden pro Jahr aus. Das entspricht der Leistung von etwa 5.300 Berufsjägern oder rund 240 Millionen Euro an Jagdleistungen für die Allgemeinheit.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte