Jagd trägt jährlich 731 Millionen Euro zur Wertschöpfung bei

Die Jagd ist hierzulande im Jahr durchschnittlich für 731 Millionen Euro Wertschöpfung am Bruttoinlandsprodukt verantwortlich. Zehntausende Arbeitsplätze wurden in den vergangenen zehn Jahren so geschaffen. Was die Jäger für Österreich leisten.

Das ergab eine Studie, die am Montag in Wien bei einer Pressekonferenz des Dachverbands Jagd Österreich vorgestellt wurde. Demnach wurden im Schnitt der vergangenen zehn Jahre 146 Millionen Euro an indirekten und 126 Millionen Euro an direkten Steuern und Sozialabgaben geleistet.

"Diese Analyse fördert die positiven und quantitativ beträchtlichen ökonomischen Auswirkungen der Jagd in Österreich zutage", sagte Studienautor Friedrich Schneider, emeritierter Univ.-Prof. für Volkswirtschaft. Durch die Jagd seien in den vergangenen zehn Jahren 58.872 Arbeitsplätze geschaffen oder erhalten worden.

"Zu diesen volkswirtschaftlich relevanten Zahlen müssen wir noch die unbezahlten beziehungsweise ehrenamtlichen Stunden der Jägerschaft hinzurechnen", sagte der geschäftsführende Landesjägermeister Anton Larcher. Interne Schätzungen gehen von etwa 10,6 Millionen Stunden pro Jahr aus. Das entspricht der Leistung von etwa 5.300 Berufsjägern oder rund 240 Millionen Euro an Jagdleistungen für die Allgemeinheit.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

Newsticker

May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

Newsticker

Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

Newsticker

Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht