Jänner-Arbeitslosigkeit in Eurozone auf 11,2 Prozent zurückgegangen

Luxemburg/Brüssel - Die saisonbereinigte Arbeitslosenrate in der Eurozone ist im Jänner geringfügig zurückgegangen. Sie betrug 11,2 Prozent gegenüber 11,3 Prozent im Dezember, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Montag mitteilte. Österreich verzeichnete mit einer Rate von 4,8 Prozent weiterhin die zweitniedrigste Arbeitslosigkeit hinter Deutschland (4,7 Prozent).

Die höchsten Quoten meldeten Griechenland (25,8 Prozent) und Spanien (23,4 Prozent). Über ein Jahr betrachtet stieg die Arbeitslosenrate in Zypern, Finnland und Frankreich, in Belgien blieb sie stabil, und in allen anderen EU-Staaten ging sie zurück. Die höchsten Rückgänge meldeten Spanien, Estland und Irland.

Laut Eurostat ist die Jänner-Quote für die Eurozone die niedrigste seit April 2012. In der gesamten EU lag die Arbeitslosenquote im Jänner bei 9,8 Prozent. Nach Schätzung von Eurostat waren im Jänner insgesamt 23,8 Millionen Menschen in der EU arbeitslos, davon 18,1 Millionen im Euroraum.

Auch die Jugendarbeitslosigkeit ging im Jänner zurück. Sie betrug im Euroraum 22,9 Prozent gegenüber 23,1 Prozent im Dezember. In der gesamten EU lag sie im Jänner bei 21,2 Prozent gegenüber 21,1 Prozent im Dezember. Die niedrigsten Quoten bei den unter 25-Jährigen verzeichneten Deutschland (7,1 Prozent), Österreich (8,2 Prozent) und Dänemark (10,8 Prozent), die höchsten Spanien (50,9 Prozent), Griechenland (50,6 Prozent), Kroatien (44,1 Prozent) und Italien (41,2 Prozent).

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen