Jährlich Milliardenverlust durch Warendiebstähle aus deutschen Lkw

Berlin (APA/Reuters) - Jedes Jahr werden in Deutschland nach Verbandsangaben Güter im Wert von 1,3 Mrd. Euro aus rund 26.000 Lastwagen gestohlen. Kriminelle schlagen damit statistisch alle 20 Minuten zu, wie aus erstmals erstellten Berechnungen mehrerer Wirtschaftsverbände unter Beteiligung des Bundesverbands Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) hervorgeht.

Weitere Schäden von 900 Mio. Euro würden durch Lieferverzögerungen, Reparaturkosten, Umsatzeinbußen und Produktionsausfälle entstehen, teilte der BWVL am Donnerstag weiter mit.

Zuvor sei das Ausmaß schwer zu beziffern gewesen, da es dazu von der Polizei keine Statistiken gebe. Zudem seien viele der ausgeraubten Fahrzeuge im europäischen Ausland registriert und versichert.

Eine gemeinsame Initiative der Wirtschaftsverbände soll künftig die Transportlogistik durch neue Standards und Investitionen in Ortungstechnik, Diebstahlwarnanlagen sowie Wegfahrsperren sicherer machen. Außerdem fordern die Verbände mehr Polizeipräsenz, länderübergreifende Strafverfolgung, einheitliche Vorgaben zur Anzeige der Delikte sowie mehr Spezialisierung des Personals, um Ermittlungen zu beschleunigen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro