Jackpot geknackt: Zeal Network senkt Prognose

Der Internet-Lottoanbieter Zeal Network hat nach der Auszahlung des Millionen-Jackpots ein Problem: Die Prognose muss heruntergeschraubt werden, obwohl für einen Teil der Gewinnauszahlung die Versicherung aufkommen muss.

Berlin. Der früher als Tipp24 bekannte Internet-Lottoanbieter Zeal Network schraubt seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr herunter. Hintergrund sei, dass ein Tochterunternehmen einen Gewinn von 37 Mio. Euro auszahlen muss, teilte die in London ansässige Firma am Dienstagabend mit.

Zwar greife für den überwiegenden Teil eine Spezialversicherung, der Rest schlage aber auf das Geschäft durch. Deshalb würden statt 40 bis 50 Mio. Euro Betriebsgewinn (Ebit) nun nur noch 25 bis 35 Mio. Euro angepeilt. Seinen bisherigen Ausblick hatte Zeal Network erst am Freitag bei Vorlage der Zahlen vom ersten Quartal bekräftigt.

Zuletzt hatte das Unternehmen im September seine Prognose für das Jahr 2015 wegen einer Jackpot-Auszahlung gesenkt, die eingedampften Ziele anschließend aber deutlich übertroffen. Auch im August 2014 korrigierte Zeal Network die eigenen Ziele nach unten. Eine erneute Kappung des Gewinnziels im September desselben Jahres hatte die Firma nach nur 36 Stunden wieder zurückgenommen und damit die Finanzaufsicht auf den Plan gerufen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro