IWH warnt vor Risiken für deutsche Hochkonjunktur

Berlin (APA/Reuters) - Dem Aufschwung in Deutschland drohen dem Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zufolge wachsende Risiken. "Die deutsche Wirtschaft ist derzeit in einer Hochkonjunktur", sagte IWH-Vizepräsident Oliver Holtemöller heute, Donnerstag. "Zweifelhaft ist, ob sie über die Kapazitäten verfügt, um das Tempo des Aufschwungs noch lange durchzuhalten."

Für dieses Jahr rechnet das IWH erneut mit einem Wirtschaftswachstum von 2,2 Prozent, das 2019 auf 1,6 Prozent nachlassen dürfte.

Die Steuerreform in den USA werde der Weltwirtschaft in diesem Jahr zwar einen zusätzlichen Schub verleihen. "Allerdings dürften die Steuersenkungen auch Sorgen verstärkt haben, dass höhere US-Zinsen bald weltweit Aktienkurse sinken und Finanzierungskosten steigen lassen könnten", erklärten die Forscher. "Auch trübt das Risiko einer Spirale protektionistischer Maßnahmen die weltwirtschaftlichen Aussichten, seit die USA im März Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte erhoben haben."

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte