IWH warnt vor Risiken für deutsche Hochkonjunktur

Berlin (APA/Reuters) - Dem Aufschwung in Deutschland drohen dem Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zufolge wachsende Risiken. "Die deutsche Wirtschaft ist derzeit in einer Hochkonjunktur", sagte IWH-Vizepräsident Oliver Holtemöller heute, Donnerstag. "Zweifelhaft ist, ob sie über die Kapazitäten verfügt, um das Tempo des Aufschwungs noch lange durchzuhalten."

Für dieses Jahr rechnet das IWH erneut mit einem Wirtschaftswachstum von 2,2 Prozent, das 2019 auf 1,6 Prozent nachlassen dürfte.

Die Steuerreform in den USA werde der Weltwirtschaft in diesem Jahr zwar einen zusätzlichen Schub verleihen. "Allerdings dürften die Steuersenkungen auch Sorgen verstärkt haben, dass höhere US-Zinsen bald weltweit Aktienkurse sinken und Finanzierungskosten steigen lassen könnten", erklärten die Forscher. "Auch trübt das Risiko einer Spirale protektionistischer Maßnahmen die weltwirtschaftlichen Aussichten, seit die USA im März Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte erhoben haben."

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht