IWF erhöhte Wachstumsprognose 2018 für Österreich kräftig

Wien/Washington (APA) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Prognose für das österreichische Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr 2018 gegenüber der Herbst-Schätzung kräftig erhöht: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde heuer voraussichtlich um 2,6 Prozent real wachsen, geht aus dem neuen World Economic Outlook des IWF von Dienstag hervor. Im Herbst hatte der IWF lediglich 1,9 Prozent Plus erwartet.

Für 2019 geht der IWF für Österreich von nur noch 1,9 Prozent BIP-Zuwachs aus - hier gibt es keine Vergleichszahl, das ist die erste Vorschau auf kommendes Jahr. Voriges Jahr (2017) hatte das BIP-Plus in Österreich 2,9 Prozent betragen, auch nach heimischer Rechnung.

Mit diesen neuen Prognosen des IWF würde unser Land wie 2017 auch heuer das Wachstum der Eurozone überflügeln, wenn auch nicht mehr so stark wie im Vorjahr. Für 2018 sieht der IWF 2,4 Prozent BIP-Plus im Euroraum, für 2019 dann 2,0 Prozent - nach 2,3 Prozent im Jahr 2017. Im Vergleich zu Deutschland (2017/18/19: 2,5, 2,5 und 2,0 Prozent) liegt Österreich bis heuer vorn, fällt 2019 aber zurück.

Mit den 2,6 Prozent BIP-Prognose für Österreich für das heurige Jahr ist der IWF pessimistischer als die beiden heimischen Forschungsinstitute, die zuletzt Mitte März für 2018 mit 3,2 Prozent (Wifo) bzw. 2,8 Prozent (IHS) Realwachstum rechneten. Für 2019 ist der IWF mit seinen 1,9 Prozent gleichauf mit dem IHS, während das Wifo von etwas kräftigeren 2,2 Prozent ausgeht.

Die Arbeitslosenrate (nach Eurostat-Definition), die in Österreich voriges Jahr 5,5 Prozent betragen hat, sieht der IWF heuer auf 5,2 Prozent und nächstes Jahr auf 5,1 Prozent sinken. Wifo und IHS rechnen diesbezüglich für 2018 ebenfalls mit einem Rückgang auf 5,2 Prozent, für 2019 aber erwarten das Wifo ein weiteres Absinken auf 5,0 Prozent bzw. das IHS ein Verharren bei 5,2 Prozent.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne