IWF geht von geringerem Wachstum der Weltwirtschaft aus

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht keine rosigen Aussichten für die Weltwirtschaft. Die Prognose für das laufende und das nächste Jahr, die heute, Dienstag, veröffentlicht wird, wird eher pessimistisch ausfallen.

IWF-Chefin Christine Lagarde hatte bereits im Vorfeld des Jahresausblicks angekündigt, dass die Juli-Prognose eines weltweiten Wachstums von 3,3 Prozent für das laufende Jahr nicht mehr haltbar sei. Der IWF startet am 9. Oktober seine gemeinsame Jahrestagung mit der Weltbank in Perus Hauptstadt Lima.

Lagarde rechnet aber noch immer mit einem Zuwachs der globalen Wirtschaftsleistung um mehr als drei Prozent. Getrieben werde das Wachstum vor allem von einer verbesserten Entwicklung in den industrialisierten Staaten wie Japan, USA und Großbritannien, aber auch in der Eurozone.

Gründe für die Korrektur nach unten sind die enttäuschende Entwicklung in Schwellenländern wie China, sinkende Rohstoffpreise und die Unsicherheit über die Zinspolitik der USA. Für die weltgrößte Volkswirtschaft steht erstmals nach Jahren eine Erhöhung der Leitzinsen an, was besonders in Schwellenländern eine Kapitalflucht auslösen könnte.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los