IWF geht von geringerem Wachstum der Weltwirtschaft aus

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht keine rosigen Aussichten für die Weltwirtschaft. Die Prognose für das laufende und das nächste Jahr, die heute, Dienstag, veröffentlicht wird, wird eher pessimistisch ausfallen.

IWF-Chefin Christine Lagarde hatte bereits im Vorfeld des Jahresausblicks angekündigt, dass die Juli-Prognose eines weltweiten Wachstums von 3,3 Prozent für das laufende Jahr nicht mehr haltbar sei. Der IWF startet am 9. Oktober seine gemeinsame Jahrestagung mit der Weltbank in Perus Hauptstadt Lima.

Lagarde rechnet aber noch immer mit einem Zuwachs der globalen Wirtschaftsleistung um mehr als drei Prozent. Getrieben werde das Wachstum vor allem von einer verbesserten Entwicklung in den industrialisierten Staaten wie Japan, USA und Großbritannien, aber auch in der Eurozone.

Gründe für die Korrektur nach unten sind die enttäuschende Entwicklung in Schwellenländern wie China, sinkende Rohstoffpreise und die Unsicherheit über die Zinspolitik der USA. Für die weltgrößte Volkswirtschaft steht erstmals nach Jahren eine Erhöhung der Leitzinsen an, was besonders in Schwellenländern eine Kapitalflucht auslösen könnte.

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Wirtschaft

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Wien (APA) - Der frühere Lobbyist und FPÖ-Politiker Walter Meischberger hält seine Anklage in der Causa Telekom Austria/Parteienfinanzierung für parteipolitisch motiviert und wehrt sich gegen den Vorwurf der Geldwäsche. Das geht laut einem Bericht des "Standard" (Wochenendausgabe) aus den "ergänzenden Ausführungen" seines Rechtsanwalts zum Einspruch gegen die Anklageschrift hervor.
 

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Telekom-Anklage: Meischberger wehrt sich gegen Geldwäschevorwurf

Berlin/Washington (APA/Reuters) - Der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig hat nach Gesprächen in den USA die Hoffnung auf eine gütliche Beilegung der handelspolitischen Streitigkeiten zwischen beiden Ländern genährt. "Es gibt eine konstruktive Grundhaltung", sagte er am Freitag nach seinen Unterredungen mit hohen Vertretern der US-Regierung und der Wirtschaft.
 

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Deutscher Politiker: Entspannter im Handelsstreit mit USA