IWF sieht Weltwirtschaft auf gutem Kurs

Washington (APA/Reuters) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Weltwirtschaft trotz vieler Risiken auf einem soliden Wachstumspfad. "Nahezu ein Jahrzehnt nach Ausbruch der globalen Finanzkrise befindet sich die Weltwirtschaft auf einem Erholungskurs", sagte der Vize-Chef des Fonds, Tao Zhang, laut Redetext am Montag auf einer Veranstaltung in Cleveland.

In wenigen Tagen legt der Fonds seine neue Wachstumsschätzung vor. Im Juli sagte er für dieses Jahr ein Plus von 3,5 Prozent voraus und für 2018 von 3,6 Prozent. Im vergangenen Jahr legte die Weltwirtschaft um 3,2 Prozent zu.

Allerdings gebe es vielerlei Anlass zur Sorge, sagte der IWF-Vize und nannte Naturkatastrophen, geopolitische Spannungen und tiefe politische Gräben in vielen Ländern. Insgesamt habe der Weg heraus aus der Finanzkrise längere Zeit in Anspruch genommen als ursprünglich erwartet. Doch nun sei die positive Dynamik unverkennbar. Die USA beispielsweise stünden mit einer bisher erwarteten Wachstumsbeschleunigung auf 2,1 Prozent heuer und im nächsten Jahr vor dem zweitlängsten Aufschwung seit 1850. In vielen Ländern habe die Schaffung neuer Jobs inzwischen eine sehr gesundes Tempo erreicht.

Historisch gesehen sei ein globales Wachstum von rund drei Prozent eher schwach. Es gebe viel zu tun, sagte der IWF-Vize. Als problematisch führte er etwa eine wachsende Einkommensungleichheit in vielen Industrieländern an. Hinzu kämen eine relativ schwache Inflation und ein niedriger Lohnanstieg, insbesondere in Europa. Trotz nahezu erreichter Vollbeschäftigung legten die nominalen Löhne und Gehälter in Ländern wie Deutschland kaum zu.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro