IWF fordert mehr Schritte zur Belebung der Weltwirtschaft

Frankfurt - Der IWF hat seine Rufe nach entschiedenen Schritten zur Belebung der Weltwirtschaft verstärkt. Ohne stützende Maßnahmen würden die Gefahren zunehmen, warnte die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, am Dienstag auf einer Veranstaltung in Frankfurt laut Redetext. "Lassen Sie es mich klar sagen: Wir sind wachsam, nicht alarmiert", sagte die Französin.

Das Wachstum der Weltwirtschaft habe an Schwung verloren. "Allerdings, wenn sich die politischen Entscheidungsträger dem stellen und gemeinsam handeln, werden die positiven Auswirkungen für das globale Vertrauen - und die Weltwirtschaft - erheblich sein", sagte die Französin.

Nach Einschätzung von Lagarde erholt sich die Weltwirtschaft zu langsam von den Folgen der Finanzkrise 2007 bis 2009. Die Erholung sei nach wie vor zu zerbrechlich und die Risiken seien größer geworden. Um gegenzusteuern müssten nicht nur Strukturreformen beschleunigt werden. Auch die Finanzpolitik müsse mehr zur Wachstumsförderung unternehmen, es gebe Länder mit Spielraum für mehr Investitionen. Notenbanken sollten zudem ihre konjunkturfördernde Geldpolitik beibehalten.

Die IWF-Chefin forderte unter anderem die Länder auf, mit stärkeren Steueranreizen Investitionen in Forschung und Entwicklung anzuschieben. Untersuchungen des IWF hätten gezeigt, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den Industriestaaten um fünf Prozent in den kommenden 20 Jahren zulegen könne, würden die privaten Investitionen in Forschung und Entwicklung um 40 Prozent erhöht.

In ihrem Redetext ging Lagarde nicht auf die Verhandlungen der internationalen Geldgeber mit Griechenland ein.

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest