IWF blickt skeptisch auf Russlands Wirtschaft

Russland droht nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) in diesem Jahr eine tiefe Rezession. Die Wirtschaftsleistung werde voraussichtlich um 3,4 Prozent einbrechen, sagte der IWF-Experte Ernesto Ramirez Rodrigo am Donnerstag in Moskau. Er ist damit skeptischer als die Regierung, die ein Minus von drei Prozent veranschlagt.

Die westlichen Sanktionen im Ukraine-Konflikt und die gesunkenen Ölpreise belasten die russische Wirtschaft.

Der IWF geht davon aus, dass sie sich 2016 wieder leicht erholen und um 0,2 Prozent wachsen wird. Dafür spricht auch, dass sich der Rubel nach langer Talfahrt wieder gefangen hat. Experten erklären dies mit dem leichten Wiederanstieg des Öl-Preises nach dem monatelangen Absturz. Russland erzielt rund 40 Prozent seiner Einnahmen aus Ölexporten, daher reagiert der Rubel oft auf die Entwicklung an den Rohstoffmärkten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte