IWF ruft China und USA zur Beilegung des Handelskonflikts auf

Peking (APA/dpa) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die USA und China dazu aufgerufen, ihren Handelsstreit beizulegen. "Wir denken, dass es für beide Seiten wichtig ist, zusammenzuarbeiten und zu deeskalieren, um jegliche Art von Spannungen zu vermeiden", sagte Alfred Schipke, China-Repräsentant des IWF am Mittwoch vor Journalisten in Peking.

Die angedrohten Zölle seien nicht einmal die schlimmsten Belastungen für die Volkswirtschaften. Gravierender seien die Auswirkungen der Unsicherheit, die bei Konsumenten, Investoren und auf den Finanzmärkten durch den Konflikt ausgelöst werde. "Handelsspannungen sind für niemanden von Vorteil", sagte Schipke.

Der IWF legte am Mittwoch die Ergebnisse seiner jährlichen Prüfung Chinas vor, in der er Fortschritte bei Reformen lobte, aber erneut vor rasant steigenden Schulden warnte. "Das Kreditwachstum hat sich verlangsamt, bleibt aber zu schnell", so der IWF. Chinas Wachstum wird sich laut IWF-Prognose heuer von zuletzt 6,9 Prozent auf 6,6 Prozent verlangsamen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro