IWF: Österreichs Flüchtlingskosten steigen heuer auf 0,3 % des BIP

Die Kosten für die Unterbringung, Ernährung und Gesundheitsversorgung von Asylsuchenden in Österreich werden heuer rund 0,3 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung ausmachen, schätzt der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem aktuellen Österrreich-Bericht. 2015 hätten diese Kosten 0,1 Prozent der Bruttoinlandsprodukts ausgemacht, heißt es in dem Bericht.

Wenn die richtigen Maßnahmen zur Integration der Flüchtlinge getroffen werden, könnte die Bilanz für Österreich mittelfristig positiv ausfallen, heißt es in der IWF-Analyse. Der stärkere Zustrom an Flüchtlingen werde sich wahrscheinlich kurzfristig finanziell negativ auswirken, aber nach acht bis zehn Jahren positiv werden, und war im Ausmaß von etwa 0,1 Prozent des BIP.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro