IWF mahnt Deutschland zu höheren Investitionen

Berlin (APA/Reuters) - Trotz der rund laufenden Konjunktur muss Deutschland dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge mehr zur nachhaltigen Stärkung des Wirtschaftswachstums tun. So sei es nötig, die Investitionen im Inland "entschlossener" anzuschieben, heißt es in den am Montag in Berlin vorgelegten Empfehlungen. Dies würde laut IWF auch dazu beitragen, den Leistungsbilanzüberschuss zu verringern.

Dieser sei mit acht Prozent der Wirtschaftsleistung 2017 "sehr hoch" ausgefallen. Er dürfte demnach auch auf kurze Sicht hoch bleiben, bevor er 2023 leicht absinke. Der hohe deutsche Handelsüberschuss gilt bei Kritikern als schädlich für ein stabiles und nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Er stößt in anderen Ländern auf Protest, unter anderem beim wichtigen Handelspartner USA.

Der Internationale Währungsfonds führt in der Regel jedes Jahr mit den Mitgliedern Gespräche. Ein Team des Mitarbeiterstabs besucht das Land, ermittelt Wirtschafts- und Finanzdaten und erörtert mit Beamten die wirtschaftlichen Entwicklungen und politischen Maßnahmen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte