IWF - Märkte werden immer anfälliger für Schockwellen aus China

Chinas Wirtschaftsentwicklung dürfte sich nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in den kommenden Jahren immer stärker auf die internationalen Finanzmärkte auswirken.

Durch den wachsenden finanziellen Einfluss der Volksrepublik und zunehmende globale Verflechtungen würden durch das Land ausgelöste Konjunkturschocks vermehrt spürbar, erklärte der IWF in seinem am Montag veröffentlichten Bericht zur weltweiten Finanzstabilität. Im vergangenen Jahr hatte eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in dem erfolgsverwöhnten Schwellenland weltweit Aktien- und Rohstoffmärkte auf Talfahrt geschickt.

Der IWF betonte, die Märkte reagierten inzwischen extrem sensibel auf Konjunktursignale aus China. Von der Pekinger Führung mahnte der Fonds deshalb Transparenz und Stringenz in der Wirtschaftsstrategie an. Als Grund für die wachsende Bedeutung Chinas in der internationalen Finanzwelt führte der IWF neben der schieren Größe der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt auch den verstärkten Einsatz der Landeswährung Yuan auf globaler Ebene an. Auch die Notierung chinesischer Unternehmen an ausländischen Aktienmärkten führe zu einer engeren Verzahnung.

Paris (APA/AFP) - Die Eurotunnel-Gruppe gibt sich einen neuen Namen: Die Betreiberin des Eurotunnels unter dem Ärmelkanal heißt künftig Getlink, wie das Unternehmen am Montag in Paris mitteilte. Damit markiere es seinen Eintritt in eine "neue Ära der Mobilität". An den Börsen Euronext Paris und London werde das Unternehmen mit dem Börsenkürzel GET notiert bleiben.
 

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Eurotunnel-Gruppe tauft sich um in Getlink

Hongkong (APA/Reuters) - Alibaba übernimmt für umgerechnet 2,5 Milliarden Euro einen Anteil von mehr als einem Drittel an Chinas größtem Betreiber von SB-Warenhäusern. Der Amazon-Rivale kaufe den direkten und indirekten Anteil von insgesamt etwa 36 Prozent an der Sun Art Retail Group von der Ruentex-Group, hieß es in einer Erklärung am Montag.
 

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Alibaba kauft sich bei Chinas größtem SB-Warenhausbetreiber ein

Düsseldorf (APA/dpa) - Die IG Metall in Nordrhein-Westfalen hat Widerstand gegen die geplanten Stellenstreichungen am Standort Mülheim angekündigt. "In den kommenden Tagen werden wir mit den Kolleginnen und Kollegen bei Siemens beraten, wie wir den Widerstand gegen diese Pläne gestalten", sagte der NRW-Bezirksleiter der IG Metall, Knut Giesler, der "Rheinischen Post" (Montag).
 

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IG Metall in NRW plant Widerstand gegen Siemens-Pläne