IWF - Industrieländer sollen in Wachstumsflaute Reformen angehen

Angesichts der schwächelnden Weltwirtschaft drängt der Internationale Währungsfonds (IWF) verstärkt auf Arbeits- und Produktmarkt-Reformen in Industrieländern. Damit lasse sich die Wachstumskraft und der Aufbau von neuen Arbeitsplätzen mittelfristig steigern, erklärte der Fonds in Analysen aus seinem am Mittwoch veröffentlichten Weltwirtschaftsausblick.

Wünschenswert sei der Abbau von Hürden beim Marktzugang für Firmen in vielen Bereichen. Am Jobmarkt sollten die Abgabenlast auf Arbeit verringert und die Sicherungssysteme durchforstet werden. Manche Schritte könnten sich bereits kurzfristig auszahlen: "Eine Wunderwaffe sind Arbeits- und Produktmarkt-Reformen jedoch nicht." Der Fonds rät dazu, sie mit langfristig angelegten Vorhaben zu kombinieren, etwa zur Förderung von Bildung und Innovation.

"Der Zeitpunkt für einen großen Aufschlag für zusätzliche Produkt- und Arbeitsmarktreformen in vielen Industrieländern ist gut", schreiben die Experten des Fonds. Die Wachstumsschwäche in der Welt sei momentan besorgniserregend und es gebe den Bedarf, solche Ansätze verstärkt zu verfolgen. Der Fonds hatte im Jänner seine Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft in diesem Jahr auf 3,4 Prozent verringert. 2017 soll es mit 3,6 Prozent kaum höher ausfallen. IWF-Chefin Christine Lagarde rechnet mit einer weiteren Verschlechterung der globalen Wachstumsaussichten, wie sie jüngst auf einer Finanzkonferenz in Shanghai durchblicken ließ.

Die Wirkung der Reformen sei größer, wenn flankierend staatliche Ausgabeninitiativen ergriffen würden, die das Wachstum steigerten. Mit mehr Geld für eine aktive Arbeitsmarktpolitik könnte laut IWF zudem erreicht werden, dass mehr Erwerbslose wieder eine Stelle erhielten. Zugleich komme dies der Nachfrage zugute und erhöhe das Wachstum. Unter den vom Fonds vorgeschlagenen Reformen gibt es auch solche, die für die Betroffenen schmerzhaft sein können. "Wo möglich" sollten Hilfen für Erwerbslose beschnitten und der Schutz bestehender Arbeitsverhältnisse gesenkt werden, um mehr Anreize für die Arbeitsaufnahme zu schaffen, empfiehlt der IWF.

Linz (APA) - Die Österreicher überraschen zu Weihnachten im Durchschnitt sechs Personen mit Geschenken. 43 Prozent bereiten die Weihnachtseinkäufe Spaß, 27 Prozent empfinden sie eher als Belastung, der Rest ist unentschieden. Frauen und jüngeren Personen macht das Christmas-Shopping im Vergleich zu Männern und älteren Personen eher Freude. Das ergab eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS.
 

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Österreicher beschenken im Durchschnitt zu Weihnachten sechs Personen

Pfullendorf (APA/dpa) - Der insolvente deutsche Küchenbauer Alno stellt den Betrieb endgültig ein. Auch der letzte potenzielle Investor habe am Ende kein Kaufangebot abgegeben, teilte das Unternehmen am Freitag in Pfullendorf mit. Damit sei der Verkaufsprozess ohne Ergebnis beendet. Das verbleibende Vermögen werde, so weit möglich, in den kommenden Monaten verkauft.
 

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Endgültiges Aus für insolventen Küchenbauer Alno

Addis Abeba (APA/dpa) - Eine Raupenplage macht Experten zufolge fast allen Mais anbauenden Ländern in Afrika zu schaffen. Inzwischen sei der Herbst-Heerwurm (Spodoptera frugiperda) in 38 Ländern auf dem Kontinent zu finden, sagte Jean-Baptiste Bahama von der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) in Addis Abeba.
 

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Raupen drohen in Afrika enorme Mengen Mais zu vernichten