IWF-Chefin lehnt Zahlungsaufschub für Griechenland ab

Washington/Athen - Das hoch verschuldete Griechenland kann nicht auf einen Zahlungsaufschub durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) hoffen. IWF-Chefin Christine Lagarde sagte am Donnerstag in Washington, solche Aufschübe seien kein Schritt, der in der aktuellen Situation zu empfehlen wäre.

Der Fonds habe noch nie einem entwickeltem Land eine Stundung bei der Rückzahlung von Krediten gewährt. Zugleich riet sie Griechenland dazu, seine Hausaufgaben in den Verhandlungen mit den Geldgebern zu erledigen. Das Land müsse sich "an die Arbeit" machen.

Das griechische Finanzministerium dementierte unterdessen einen Bericht der "Financial Times", wonach die Regierung den IWF um einen Aufschub bei der Rückzahlung von Krediten gebeten hat. Dem Blatt zufolge war Athen inoffiziell an den IWF herangetreten. Das krisengeschüttelte Euroland sei dann aber davon überzeugt worden, keinen Antrag auf Aufschub zu stellen. Griechenland muss dem IWF im Mai Kredite von rund einer Milliarde Euro zurückzahlen.

Paris/Toulouse (APA/Reuters) - Laut Branchenkreisen könnte der europäische Luftfahrtkonzern Airbus künftig weniger Großraumflugzeuge vom Typ A380 bauen. Derzeit werde geprüft, ob die Produktion bis auf sechs Maschinen pro Jahr gesenkt werden könnte, ließ Airbus den Insidern zufolge einige Zulieferer wissen. Schon 2018 will Airbus nur noch zwölf und 2019 nur noch acht Jets dieses Typs herstellen.
 

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Kreise - Airbus könnte A380-Produktion drosseln

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Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Finanzminister Peter Altmaier (CDU) und vier seiner europäischen Amtskollegen haben die US-Regierung vor den negativen Folgen ihrer geplanten Steuerreform gewarnt. Die Minister aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien befürchten eine Benachteiligung ausländischer Firmen.
 

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Fünf EU-Finanzminister warnen vor US-Steuerreform