IWF-Chefin lehnt Zahlungsaufschub für Griechenland ab

Washington/Athen - Das hoch verschuldete Griechenland kann nicht auf einen Zahlungsaufschub durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) hoffen. IWF-Chefin Christine Lagarde sagte am Donnerstag in Washington, solche Aufschübe seien kein Schritt, der in der aktuellen Situation zu empfehlen wäre.

Der Fonds habe noch nie einem entwickeltem Land eine Stundung bei der Rückzahlung von Krediten gewährt. Zugleich riet sie Griechenland dazu, seine Hausaufgaben in den Verhandlungen mit den Geldgebern zu erledigen. Das Land müsse sich "an die Arbeit" machen.

Das griechische Finanzministerium dementierte unterdessen einen Bericht der "Financial Times", wonach die Regierung den IWF um einen Aufschub bei der Rückzahlung von Krediten gebeten hat. Dem Blatt zufolge war Athen inoffiziell an den IWF herangetreten. Das krisengeschüttelte Euroland sei dann aber davon überzeugt worden, keinen Antrag auf Aufschub zu stellen. Griechenland muss dem IWF im Mai Kredite von rund einer Milliarde Euro zurückzahlen.

München (APA/Reuters) - Siemens will beim Aufbau einer groß angelegten Produktion von Lithium-Ionen-Batterien in Europa helfen. Der deutsche Industriekonzern beteiligt sich mit 10 Millionen Euro an dem schwedischen Start-up-Unternehmen Northvolt, das dort in den nächsten Jahren eine Batteriefabrik bauen will, wie beide Firmen am Freitag in München mitteilten.
 

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Siemens beteiligt sich an Bau von Batteriefabrik in Schweden

Stuttgart (APA/Reuters) - Daimler könnte vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nach einem Bericht des "Spiegel" zum Rückruf von mehr als 600.000 Dieselfahrzeugen verdonnert werden. Das KBA gehe dem Verdacht nach, dass bei diesen Modellen unzulässige Abschalteinrichtungen die Wirkung der Abgasreinigung manipulierten, berichtete das Magazin am Freitag.
 

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Daimler droht Massenrückruf wegen Diesel

Wien/Sattledt (APA) - Der Diskonter Hofer plant in Maxglan in Salzburg den Bau seiner Osteuropa-Zentrale mit rund 350 Jobs im Endausbau, berichten die "Salzburger Nachrichten" am Freitag. Hintergrund für den Neubau sei, dass der derzeitige Hofer-Bürostandort mit 170 Mitarbeitern aus allen Nähten platze. Der neue Bürokomplex mit über 10.000 Quadratmetern Nutzfläche soll einen zweistelligen Millionenbetrag kosten.
 

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Diskonter Hofer plant Osteuropa-Zentrale in Salzburg mit 350 Jobs