IWF-Chefin lehnt Zahlungsaufschub für Griechenland ab

Washington/Athen - Das hoch verschuldete Griechenland kann nicht auf einen Zahlungsaufschub durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) hoffen. IWF-Chefin Christine Lagarde sagte am Donnerstag in Washington, solche Aufschübe seien kein Schritt, der in der aktuellen Situation zu empfehlen wäre.

Der Fonds habe noch nie einem entwickeltem Land eine Stundung bei der Rückzahlung von Krediten gewährt. Zugleich riet sie Griechenland dazu, seine Hausaufgaben in den Verhandlungen mit den Geldgebern zu erledigen. Das Land müsse sich "an die Arbeit" machen.

Das griechische Finanzministerium dementierte unterdessen einen Bericht der "Financial Times", wonach die Regierung den IWF um einen Aufschub bei der Rückzahlung von Krediten gebeten hat. Dem Blatt zufolge war Athen inoffiziell an den IWF herangetreten. Das krisengeschüttelte Euroland sei dann aber davon überzeugt worden, keinen Antrag auf Aufschub zu stellen. Griechenland muss dem IWF im Mai Kredite von rund einer Milliarde Euro zurückzahlen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne