IWF-Chefin lehnt Zahlungsaufschub für Griechenland ab

Washington/Athen - Das hoch verschuldete Griechenland kann nicht auf einen Zahlungsaufschub durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) hoffen. IWF-Chefin Christine Lagarde sagte am Donnerstag in Washington, solche Aufschübe seien kein Schritt, der in der aktuellen Situation zu empfehlen wäre.

Der Fonds habe noch nie einem entwickeltem Land eine Stundung bei der Rückzahlung von Krediten gewährt. Zugleich riet sie Griechenland dazu, seine Hausaufgaben in den Verhandlungen mit den Geldgebern zu erledigen. Das Land müsse sich "an die Arbeit" machen.

Das griechische Finanzministerium dementierte unterdessen einen Bericht der "Financial Times", wonach die Regierung den IWF um einen Aufschub bei der Rückzahlung von Krediten gebeten hat. Dem Blatt zufolge war Athen inoffiziell an den IWF herangetreten. Das krisengeschüttelte Euroland sei dann aber davon überzeugt worden, keinen Antrag auf Aufschub zu stellen. Griechenland muss dem IWF im Mai Kredite von rund einer Milliarde Euro zurückzahlen.

Caracas/Frankfurt (APA/Reuters) - Venezuela will vom Boom der Kryptowährungen profitieren und damit seine schweren Finanznöte abmildern. Die Emission der ersten staatlichen Cyber-Devise stoße auf reges Anlegerinteresse, sagte Staatspräsident Nicolas Maduro am Dienstag (Ortszeit) in Caracas. Am ersten Tag des Vorverkaufs für den "Petro" seien bereits 735 Mio. Dollar (596 Mio. Euro) zusammengekommen.
 

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"Superman"-Kryptowährung soll Venezuelas Finanznot lindern

Wien (APA) - Der neue Chef der teilstaatlichen Casinos Austria, Alexander Labak, will die Auslandstochter Casinos Austria International (CAI) mit 32 Spielstätten und 1.600 Mitarbeitern verkaufen. Intern heißt das ganze "Projekt Otto", wie aus einer Pflichtmitteilung der australischen Casinos-Beteiligung Reef Casino Trust an die australische Börsenaufsicht ASX hervorgeht.
 

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"Projekt Otto": Casinos Austria stellen CAI auf den Prüfstand

Stuttgart/Frankfurt (APA/Reuters) - Daimler kommt mit den Vorbereitungen einer Serienproduktion des 2016 vorgestellten schweren Elektrolasters voran. Zehn Kunden sollen heuer zehn Exemplare des für städtischen Lieferverkehr gedachten Fahrzeugs "eActros" erproben, kündigte Daimler-Trucks-Chef Martin Daum am Mittwoch in Stuttgart an.
 

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Daimler plant Serienproduktion eines Elektro-Lkw ab 2021