IWF-Chefin Lagarde fordert bessere Kommunikation von China

Erklärungsbedarf hat China, um Turbulenzen an den Börsen künftig zu vermeiden oder zumindest nicht das Vertrauen zu verspielen. Die IWF-Chefin Christine Lagarde ist dennoch zuversichtlich zu China und dessen Wirtschaftskraft.

Davos/Peking. Die chinesische Regierung muss nach Ansicht der Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, ihre Politik besser erklären. Die jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten seien auch eine Folge der unklaren Kommunikation über die Versuche der Staatsführung, die Konjunktur zu stabilisieren.

"Es führt zu Unsicherheit, wenn die Märkte nicht wissen, was die Politik macht und wie das einzuschätzen ist", sagte Lagarde am Donnerstag beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Grundsätzlich äußerte sie sich aber zuversichtlich, dass China den Umbau der Wirtschaft von der Industrieproduktion zu mehr Dienstleistungen und Konsum schaffen werde.

In den vergangenen Wochen hatte China die Finanzmärkte weltweit in Unruhe versetzt. Auslöser waren neuerliche schlechte Konjunkturdaten, die die Sorge vor einem weiteren Abschwächen des Wirtschaftswachstums anheizten. Im vergangenen Jahr war die Wirtschaft in China um 6,9 Prozent gewachsen - das ist der schwächste Wert seit 1990. Angeheizt wurden die Turbulenzen an den Börsen zusätzlich noch von hilflos wirkenden Eingriffen der Regierung. So verunsicherte etwa eine Regelung, nach der bei starken Kurseinbrüchen der Handel vorübergehend ausgesetzt oder sogar ganz eingestellt wird, die Anleger.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen