IWF-Chefin Lagarde geht auf Distanz zu Trump

Nusa Dua/Washington (APA/dpa/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde ist in wesentlichen wirtschaftspolitischen Fragen auf Distanz zu US-Präsident Donald Trump gegangen. Das internationale System des weltweiten Handels dürfe nicht zerstört werden, sagte Lagarde zur Eröffnung der Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Nusa Dua (Indonesien). Ihre Forderung: "Repariert es, aber zerstört es nicht."

Die Regeln des Welthandels hätten allen Nationen Nutzen gebracht, sagte die frühere französische Ministerin. Lagarde betonte auch, dass Zentralbanken ihre Zinsentscheidungen entsprechend ökonomischen Indikatoren treffen müssten. Wenn das Wachstum stark und die Arbeitslosigkeit extrem niedrig sei, müssten die Zentralbanken "die Entscheidungen treffen, die sie treffen", betonte die frühere französische Finanzministerin.

US-Präsident Trump hatte zuvor der US-Notenbank vorgeworfen, sie sei "verrückt geworden". Die Federal Reserve hat in diesem Jahr bereits dreimal den Leitzins in den USA erhöht, ein vierter Schritt erscheint wahrscheinlich. Trump befürchtet offensichtlich vor den Kongresswahlen, dass der Boom in der US-Wirtschaft dadurch gebremst werden könnte.

Lagarde forderte auch China auf, an seinem Kurs einer Flexibilisierung des Wechselkurssystems festzuhalten. "Wir sehen mehr und mehr Länder, China eingeschlossen, die ihre Währungen freigeben", sagte sie. Der Internationale Währungsfonds unterstütze den Kurs der Regierung in Peking, die Wechselkurse flexibler zu gestalten. Die chinesische Notenbank hat den Yuan zuletzt die psychologisch wichtige Marke von 6,9 zum Dollar durchbrechen lassen, die Währung wertete daraufhin weiter ab.

Die Regierung in Peking bekräftigte zuletzt, ihre Währung nicht als Waffe im Handelsstreit mit den USA einzusetzen. Analysten verweisen jedoch darauf, dass chinesische Exportgüter bei einer schwächeren Landeswährung günstiger werden. US-Präsident Donald Trump hat der Regierung in Peking wiederholt vorgeworfen, die Währung zu manipulieren und sich so Handelsvorteile zu verschaffen.

New York (APA/Reuters) - Die Erfolgsserie der großen Wall-Street-Banken hält an. Nachdem zuletzt bereits zahlreiche US-Institute glänzen konnten, standen ihnen am Dienstag Goldman Sachs und Morgan Stanley mit ihren Quartalsergebnissen in nichts nach. Allerdings litten alle US-Institute unter dem vergleichsweise schwachen Handel an den globalen Anleihemärkten im Sommer.
 

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Goldman Sachs und Morgan Stanley können glänzen

Peking (APA/dpa) - Nach langer Eiszeit geht China wieder auf Norwegen zu. Bei einem Besuch des norwegischen Königspaares in China sind am Dienstag 25 Wirtschaftsabkommen und mehrere politische Vereinbarungen unterzeichnet worden. Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping empfing König Harald und Königin Sonja in Peking an der Großen Halle des Volkes mit militärischen Ehren.
 

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Norwegisches Königspaar besucht China: Wirtschaftsabkommen besiegelt

Wien (APA) - Die Bestellung eines Taxis erfolgt immer öfter via App. Das geht aus einer Umfrage zum Mobilitätsverhalten und Taxinutzung der Wiener Bevölkerung hervor, die der General Manager von mytaxi Österreich und Deutschland, Alexander Mönch, und die Geschäftsführerin von mytaxi Austria, Sarah Lomboj, heute, Dienstag, im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierten.
 

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Erst 10,7 Prozent der Wiener bestellen Taxi mit App