IWF-Chefin: Japans Wirtschaft braucht mehr Frauen

Japan sollte nach Ansicht von IWF-Chefin Christine Lagarde das wirtschaftliche Potenzial von Frauen viel stärker nutzen. Dies sei umso dringender, als die drittgrößte Wirtschaftsnation der Welt so schnell altere wie keine andere, betonte die Direktorin des Internationalen Währungsfonds.

Tokio (APA/dpa) - Japan sollte nach Ansicht von IWF-Chefin Christine Lagarde das wirtschaftliche Potenzial von Frauen viel stärker nutzen. Dies sei umso dringender, als die drittgrößte Wirtschaftsnation der Welt so schnell altere wie keine andere, betonte die Direktorin des Internationalen Währungsfonds.

"Frauen können Japan retten", sagte Lagarde am Freitag auf der vom japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe initiierten Tagung "World Assembly for Women" in Tokio. Abe versprach, er wolle die noch immer stark männerdominierte Gesellschaft Japans so verändern, dass Frauen "glänzen können". Bis zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio solle der Anteil von Frauen in Führungspositionen auf 30 Prozent steigen. Derzeit liegt er bei unter 10 Prozent.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen