IWF: Konjunkturbelebung im Iran gewinnt an Kraft

Dubai (APA/Reuters) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) bescheinigt dem Iran eine wirtschaftliche Erholung, sieht aber Reformbedarf bei den Banken. "Das Wachstum beginnt sich auf den Bereich außerhalb der Ölbranche auszudehnen", sagte IWF-Expertin Catriona Purfield am Montag. Das Bruttoinlandsprodukt könne in diesem Jahr um 4,2 Prozent zulegen. Danach seien Werte von 4,5 Prozent drin.

Zuletzt hatte es sogar zweistellige Wachstumsraten gegeben, was aber vorrangig mit steigenden Ölpreisen zu tun hatte. Angesichts der Spannungen im Verhältnis zu den USA und der gestiegenen Anfälligkeit des iranischen Bankensystems mahnt der IWF Reformen an.

Banken müssten finanziell besser ausgestattet werden, sagte Purfield. Dazu könne die Regierung Anleihen mit langer Laufzeit auflegen. Zudem müsse das Problem fauler Kredite angegangen werden. Während der internationalen Sanktionen gegen den Iran litten die Banken unter der schwachen Konjunktur und der Einmischung der Regierung in die Kreditvergabe.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

Newsticker

Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

Newsticker

Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

Newsticker

Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden