IWF: Konjunkturbelebung im Iran gewinnt an Kraft

Dubai (APA/Reuters) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) bescheinigt dem Iran eine wirtschaftliche Erholung, sieht aber Reformbedarf bei den Banken. "Das Wachstum beginnt sich auf den Bereich außerhalb der Ölbranche auszudehnen", sagte IWF-Expertin Catriona Purfield am Montag. Das Bruttoinlandsprodukt könne in diesem Jahr um 4,2 Prozent zulegen. Danach seien Werte von 4,5 Prozent drin.

Zuletzt hatte es sogar zweistellige Wachstumsraten gegeben, was aber vorrangig mit steigenden Ölpreisen zu tun hatte. Angesichts der Spannungen im Verhältnis zu den USA und der gestiegenen Anfälligkeit des iranischen Bankensystems mahnt der IWF Reformen an.

Banken müssten finanziell besser ausgestattet werden, sagte Purfield. Dazu könne die Regierung Anleihen mit langer Laufzeit auflegen. Zudem müsse das Problem fauler Kredite angegangen werden. Während der internationalen Sanktionen gegen den Iran litten die Banken unter der schwachen Konjunktur und der Einmischung der Regierung in die Kreditvergabe.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte