IWF: Eurozone ist weitgehend aus der Krise

Washington (APA/dpa) - Die Eurozone hat nach Darstellung des Internationalen Währungsfonds ihre Krise weitgehend überwunden. Die Zustimmung zur Währungsunion sei in den Mitgliedsländern auf Rekordniveau, sagte der Europadirektor des IWF, Poul Thomsen, am Freitag bei der Jahrestagung von IWF und Weltbank in Washington. "Und das, obwohl noch vor wenigen Jahren pure Existenzangst herrschte", fügte Thomsen hinzu.

Der IWF hatte in seinem Weltwirtschaftsbericht die Wachstumsprognose für die Eurozone nach oben korrigiert und sieht für nächstes Jahr einen Anstieg der Wirtschaftsleistung auf dem Gebiet der Währungsunion von 1,9 Prozent.

Länder wie Spanien, Portugal und Italien hätten große Anstrengungen unternommen, die erfolgreich gewesen seien. Wie auch der deutsche Fnanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) forderte Thomsen die Länder Europas jedoch auch auf, die Gunst der Stunde zu wichtigen Reformen zu nutzen, um für das nächste Konjunkturtal vorzubeugen.

Thomsen rief die Europäische Zentralbank zu einer gut ausbalancierten Geldpolitik auf. Es dürfe jetzt keinen Druck zur verfrühten Normalisierung geben. "Die expansive Geldpolitik sollte nicht sehr bald zu Ende gehen", sagte Thomsen. Wohlhabende Länder wie Deutschland forderte er auf, ihren Spielraum für Investitionen zu nutzen. In der Frage der Schuldenentlastung für Griechenland kündigte Thomsen an, seitens des IWF werde es keine weiteren Forderungen an das Land geben. Griechenland habe seine Wachstumsziele erreicht oder sogar übererfüllt.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch