IWF - Staatsverschuldung in Afrika steigt trotz stärkerem Wachstum

Accra (APA/Reuters) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagt für südafrikanische Staaten trotz eines höheren Wachstums eine steigende Staatsverschuldung voraus. Zwar dürfte die Wirtschaftsleistung in den Ländern südlich der Sahara dank steigender Rohstoffpreise im laufenden Jahr um 3,4 Prozent zulegen und damit stärker als 2017, teilte der IWF am Dienstag mit.

Zugleich seien etwa zwei Fünftel der ärmeren Länder in der Region in finanziellen Schwierigkeiten oder sogar pleite. "Das gegenwärtige Wachstumstempo in den Industrieländern dürfte nachlassen, und die Refinanzierungsbedingungen für die ärmeren Länder der Region werden wahrscheinlich ungünstiger werden, was mit einem steigenden Kapitalbedarf zusammentrifft."

Allein im vergangenen Jahr legten afrikanische Staaten Anleihen im Volumen von 7,5 Milliarden Dollar auf, so viel wie nie zuvor und zehn Mal so viel wie 2016. Allein für die erste Jahreshälfte 2019 sind laut IWF weitere elf Milliarden Dollar geplant. Ende 2017 galten demnach der Tschad, Eritrea, die Republik Kongo, der Südsudan und Simbabwe als zahlungsunfähig.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro