ITU: Internet für alle via WLAN

Busan (APA/dpa) - Mobile Breitbandverbindungen sind aus Sicht des Generalsekretärs der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) wesentlich für uneingeschränkten WLAN-Zugang. "Breitband und mobiles Breitband werden der Schlüssel für den Zugang für jedermann in den nächsten Jahrzehnten sein", sagte Hamadoun Toure am Montag zum Auftakt der 19. Bevollmächtigten-Konferenz der UN-Sonderorganisation.

Der scheidende ITU-Chef betonte, dass die Organisation nicht die Regierung des Internets sei und auch nicht sein werde. Dass zwei Drittel der Menschen in den Entwicklungsländern und 90 Prozent der Bevölkerung in den 48 von den UN als "am wenigsten entwickelten Ländern" beschriebenen Staaten keinen Internetzugang haben, hatte Toure bereits am Vortag als inakzeptabel bezeichnet.

Zur Konferenz, die bis zum 7. November dauert, werden etwa 3.000 Delegierte erwartet. Zur Diskussion steht auch die Frage, wie stark sich die ITU in der Internetpolitik und bei Standardisierungsfragen engagieren soll. "Keine einzelne Einrichtung sollte das Internet regulieren, keiner kann das Internet allein regulieren", sagte Toure. Zu den anderen Themen gehört unter anderem die Cyber-Sicherheit.

Zum Aufgabenbereich der ITU mit ihren 193 Mitgliedsstaaten gehört, die Qualität der Kommunikationsdienste zu verbessern, technologische Standards zu setzen und Funkfrequenzen zuzuteilen. Auf der Bevollmächtigtenkonferenz werden die strategischen Ziele für die nächsten vier Jahre festgelegt. In Busan wird auch eine neue ITU-Führung gewählt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro