Italiens Schulden auf Rekordhoch von 2.218 Mrd. Euro

Italien hat mit seinen Staatsschulden einen neuen Rekordstand erreicht: Im Mai kletterte der Schuldenberg auf 2.218,2 Milliarden Euro, das sind 23,4 Milliarden Euro mehr als im Vormonat. Seit Jahresbeginn stiegen die Staatsschulden um 3,9 Prozent, was 83,3 Milliarden entspricht, wie die italienische Notenbank am Dienstag mitteilte.

Unterdessen stieg die Inflation im Juni um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat und gegenüber Juni 2014, wie das Statistikamt Istat berichtete. Bei Treibstoff betrug das Preiswachstum 0,8 Prozent. In den ersten fünf Monaten stieg die Inflation um 0,2 Prozent.

Die Steuereinnahmen stiegen in den ersten fünf Monaten leicht. Der Anstieg betrug 0,6 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2014. Die Steuereinnahmen betrugen seit Anfang 2015 146,2 Milliarden Euro.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht