Italiens Regierung will Alitalia-Verkauf in zwei Wochen abschließen

Rom (APA) - Die italienische Regierung will den Verkauf der krisengeschüttelten Fluggesellschaft Alitalia in zwei Wochen beenden. "Es gibt einige konkrete Vorschläge. Jetzt haben wir ein paar Wochen Zeit, um das Abkommen abzuschließen", berichtete der italienische Industrieminister Carlo Calenda in einem TV-Interview am Donnerstagabend.

"Alitalia hat eine schmerzhafte Geschichte hinter sich. Weiterhin Geld in die Airline zu stecken, führt nirgendwohin", sagte Calenda. Der Wettbewerb für den Verkauf der Airline erfolge auf transparente Weise.

Zu den Interessenten für die Alitalia zählen Medienberichten zufolge die AUA-Mutter Lufthansa, Wizz Air, Air France-KLM, die mit Easyjet ein gemeinsames Angebot einreichen will, und Delta Airlines. Der Verkauf sollte bis Ende April abgeschlossen werden.

Alitalia beschäftigt insgesamt rund 11.000 Mitarbeiter und schreibt seit Jahren Verluste. Die Fluggesellschaft war im Mai unter kommissarische Aufsicht gestellt worden, nachdem ein Sanierungsplan gescheitert war, der Lohnkürzungen und Stellenstreichungen vorgesehen hatte.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Standfestigkeit der EU bei den Brexit-Verhandlungen gefordert. "Wir wollen ein geordnetes Verlassen Großbritanniens, aber nicht um jeden Preis. Wir dürfen uns den Binnenmarkt nicht zerstören lassen", sagte die Kanzlerin am Montag auf dem Unternehmertag des Außenhandelsverbands BGA in Berlin.
 

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Brexit - Merkel: "Dürfen uns Binnenmarkt nicht zerstören lassen"

Wien (APA/Reuters) - Der Finanzinvestor Advent bereitet Finanzkreisen zufolge einen Börsengang oder Verkauf der Wiener Addiko Bank vor, die aus der zusammengebrochenen Krisenbank Hypo Alpe Adria hervorgegangen ist. Die Investmentbanken Goldman Sachs und Citi sollen Advent bei dem Prozess beraten, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.
 

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Finanzinvestor Advent bereitet Ausstieg bei Addiko Bank vor

Berlin/Rüsselsheim (APA/dpa) - Autohersteller wie VW mussten wegen unzulässiger Abgastechnikmanipulation bereits Diesel-Fahrzeuge zurückrufen - verpflichtend. Im Abgasskandal gerät nun auch Opel zunehmend in Visier der Behörden und immer stärker unter Druck. Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) will für den Autobauer einen Rückruf von rund 100.000 Diesel-Fahrzeugen anordnen.
 

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Deutschland - Rückruf für 100.000 Opel-Diesel "steht kurz bevor"