Italiens Regierung will Alitalia-Verkauf in zwei Wochen abschließen

Rom (APA) - Die italienische Regierung will den Verkauf der krisengeschüttelten Fluggesellschaft Alitalia in zwei Wochen beenden. "Es gibt einige konkrete Vorschläge. Jetzt haben wir ein paar Wochen Zeit, um das Abkommen abzuschließen", berichtete der italienische Industrieminister Carlo Calenda in einem TV-Interview am Donnerstagabend.

"Alitalia hat eine schmerzhafte Geschichte hinter sich. Weiterhin Geld in die Airline zu stecken, führt nirgendwohin", sagte Calenda. Der Wettbewerb für den Verkauf der Airline erfolge auf transparente Weise.

Zu den Interessenten für die Alitalia zählen Medienberichten zufolge die AUA-Mutter Lufthansa, Wizz Air, Air France-KLM, die mit Easyjet ein gemeinsames Angebot einreichen will, und Delta Airlines. Der Verkauf sollte bis Ende April abgeschlossen werden.

Alitalia beschäftigt insgesamt rund 11.000 Mitarbeiter und schreibt seit Jahren Verluste. Die Fluggesellschaft war im Mai unter kommissarische Aufsicht gestellt worden, nachdem ein Sanierungsplan gescheitert war, der Lohnkürzungen und Stellenstreichungen vorgesehen hatte.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte