Italiens Regierung denkt an Trennung von Eni-Anteil

Rom (APA) - Bei ihren Bemühungen zur Eindämmung des Defizits und der Staatsschuld will die italienische Regierung weiterhin auf Privatisierungen setzen. So denkt das Kabinett von Paolo Gentiloni an die Veräußerung der Hälfte des 4,3-prozentigen Aktienpakets, das der Staat noch am Energiekonzern Eni hält.

Durch den Verkauf der Eni-Beteiligung würde der Staat eine Milliarde Euro eintreiben, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore". Weitere 500 Mio. Euro hofft die Regierung durch den Verkauf staatlicher Immobilien einzutreiben. Weitere Privatisierungen werden nicht ausgeschlossen. Der Staat hält einen Anteil von 29 Prozent an der italienischen Post und von 23,6 Prozent an dem Stromkonzern Enel.

Auch Anteile an der Luftfahrtbehörde Enav, an der der Staat noch mit einem 53,3-prozentigen Aktienpaket beteiligt ist, könnten privatisiert werden. Die Privatisierungspolitik der Regierung war voriges Jahr wegen der schlechten Marktbedingungen ins Stocken geraten. Lediglich Teile der Luftfahrtbehörde Enav und die Bahntochter Grandi Stazioni waren verkauft worden.

Die Privatisierungen sind ein wesentlicher Aspekt der wirtschaftspolitischen Linie der Regierung von Premier Paolo Gentiloni. Wegen der hohen Ausgaben für die Betreuung der Flüchtlinge sowie für die wiederkehrenden Erdbeben ist Italien derzeit mit außergewöhnlich hohen Ausgaben konfrontiert.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte