Italiens Premier will Wachstum und Stabilität verbinden

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte arbeitet an einem Haushaltsgesetz für das Jahr 2019 im Zeichen von Wachstum und Stabilität. "Unser Haushaltsgesetz wird Wachstum mit Stabilität verbinden", versicherte der Premier in einer Presseaussendung am Mittwoch.

Die Regierung feile an einem Plan, der Finanzdisziplin mit Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung verbinde. "Wir arbeiten für strukturelle Reformen zugunsten der Wettbewerbsfähigkeit des Landes", so Conte.

Vize-Ministerpräsident und Arbeitsminister Luigi Di Maio meinte, Italien wolle in Sachen Haushaltsdisziplin nicht mit Brüssel auf Konfrontationskurs gehen. "Wir wollen die EU-Haushaltsregeln erfüllen und nicht Europa zerstören", versicherte Di Maio, Chef der Fünf Sterne-Bewegung, die gemeinsam mit der rechten Lega die Regierung bildet.

Beide Parteien haben im Wahlkampf den Bürgern finanzielle Erleichterungen versprochen. Die EU-Kommission mahnte zuletzt die Regierung, den hohen Schuldenstand in der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone einzudämmen und das Budgetdefizit zurückzufahren.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro