Italiens Post geht an die Börse

Rom - In Mailand ist am Montag die Roadshow für den Börsengang der italienischen Post gestartet. Dabei handelt es sich um die größte Privatisierung der italienischen Regierung seit Jahren. Der Staat trennt sich von einem Aktienpaket im Ausmaß von bis zu 38 Prozent.

Der Börsenstart wird voraussichtlich am 26. oder am 27. Oktober erfolgen, berichtete der CEO der "Poste Italiane", Francesco Caio, in Mailand.

Als "historische Privatisierung", die zur Modernisierung des Postunternehmens beitragen wird, bezeichnete Caio den Börsengang der Post. "Notiert wird ein großes Unternehmen, das Italien repräsentiert", betonte der CEO.

Der Börsengang der Poste Italiane soll dem Staat bis zu 3,7 Mrd. Euro einbringen. Der Ausgabepreis für die Aktien soll zwischen 6,00 und 7,50 Euro liegen. Ein Drittel der zum Verkauf stehenden Aktien soll für Privatanleger vorgesehen sein.

Die Privatisierung der Post ist für Italien der größte Börsengang seit 1999, als der Staat einen Anteil am Versorger Enel an den Markt gebracht hatte. Im kommenden Jahr will die Regierung auch die Flugsicherung Enav und das Bahnunternehmen Ferrovie dello Stato privatisieren. Regierungschef Matteo Renzi will mit dem eingenommenen Geld den staatlichen Schuldenberg abtragen.

Die Poste Italiane bietet mit rund 142.000 Beschäftigten und mehr als 13.000 Filialen im ganzen Land Post- und Finanzdienstleistungen an.

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft