Italiens Manager zuversichtlicher - Verbraucher pessimistischer

Die Laune der italienischen Firmenchefs hellt sich derzeit weiter auf. Das Barometer für das Geschäftsklima der gesamten Wirtschaft kletterte im Mai um 0,7 auf 103,4 Punkte, wie das Statistikamt des Landes am Freitag mitteilte. Dies ist der zweite Anstieg in Folge und der höchste Stand in diesem Jahr.

Der Index allein für die Industrie allerdings sank anders als von Ökonomen erwartet um 0,6 auf 102,1 Zähler. Auch das Konsumklima verschlechterte sich überraschend und fiel von 114,1 Zählern auf 112,7 Punkte.

Italiens Wirtschaft kommt nur mühsam aus der langjährigen Rezession von 2012 bis 2014 heraus. Die Regierung von Matteo Renzi peilt für das laufende Jahr einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,2 Prozent an. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat jüngst seine Wachstumsprognose für Italien zwar auf 1,1 Prozent erhöht. Dennoch sieht der Fonds die Entwicklung der Konjunktur in der nach Deutschland und Frankreich drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone skeptisch.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro