Italiens IT-Zahlungsanbieter SIA will in Österreich wachsen

Rom/Wien (APA) - Die IT-Gesellschaft SIA, Italiens Marktführer im Bereich elektronische Zahlungssysteme, will in Österreich wachsen. Gesucht wird nach ähnlichen Gesellschaften, die mit ihrem Know-how das SIA-Angebot erweitern können, berichtete Geschäftsführer Massimo Arrighetti laut der Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore" (Freitagsausgabe).

SIA hat 2016 von der Bank-Austria-Mutter UniCredit die Kartenabwicklungssparte der Tochter UBIS mit 240 Mitarbeitern übernommen. Damit konnte UniCredit aus einem Non-Core-Geschäft aussteigen. "Wir wollen zu einem internationalen Marktführer aufrücken. Dafür müssen wir wachsen, was auch mit Akquisitionen erfolgen soll", betonte Arrighetti, der das Unternehmen seit acht Jahren führt.

SIA hat das Jahr 2017 mit einem Umsatzwachstum von 21,1 Prozent auf 567,2 Mio. Euro abgeschlossen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um 44 Prozent auf 179,8 Mio. Euro. Der Nettogewinn stieg um 13,8 Prozent auf 80,1 Mio. Euro. Geplant ist die Ausschüttung einer Dividende im Wert von 0,35 Euro pro Aktie, das sind 34 Prozent mehr als im Vorjahr.

Wien (APA) - Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki ist heute im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere erstmals von Richterin Marion Hohenecker einvernommen worden. Die Anklage wirft Wicki vor, mit seinen Geschäften die Spur des Korruptionsgeldes aus der Buwog-Provision verschleiert und Geldwäsche begangen zu haben. Wicki selber erklärte sich für unschuldig.
 

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Grasser-Prozess - Viele Geschäfte auf Mandarin-Konto in Liechtenstein

Brüssel (APA/Reuters) - Der Warenverkehr zwischen der Europäischen Union und Großbritannien wird nach dem Brexit nach Einschätzung der EU-Kommission selbst dann leiden, wenn sich beide Seiten auf einen Freihandelsvertrag einigen sollten. Ein solches Abkommen könne keinen vollkommen reibungslosen Handel sicherstellen, hieß es in einem Reuters am Dienstag vorliegenden Dokument der EU-Kommission.
 

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EU-Dokument: Handel mit Großbritannien leidet auch mit Vertrag

Linz (APA) - Die Sparkasse Oberösterreich hat im heurigen ersten Halbjahr mehr Gewinn gemacht. Für das Gesamtjahr wird ein ähnliches Ergebnis wie 2017 erwartet. Das teilte die Bank in ihrem Halbjahresfinanzbericht Dienstagnachmittag mit.
 

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Sparkasse Oberösterreich im ersten Halbjahr mit mehr Gewinn