Italiens Industrieproduktion sinkt im Jänner überraschend deutlich

Rom (APA/Reuters) - Die italienische Industrie hat zum Jahresauftakt ihre Produktion unerwartet kräftig gedrosselt. Nach drei Anstiegen in Folge stellten die Betriebe im Jänner 1,9 Prozent weniger her als im Dezember, wie das nationale Statistikamt am Montag in Rom mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit einem Rückgang von 0,7 Prozent gerechnet.

Allerdings fiel das Plus Ende 2017 mit 2,1 Prozent auch stärker aus als ursprünglich gedacht. Monatliche Daten schwanken mitunter deutlich.

Der Blick auf längerfristige Zahlen signalisiert, dass es mit Italiens Industrie eher bergauf geht. So stieg die Produktion zwischen November und Jänner um 1,0 Prozent im Vergleich zum Dreimonatszeitraum August bis Oktober. Zudem fuhren die Unternehmen im Jänner ihren Ausstoß im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,0 Prozent hoch.

Die gesamte Wirtschaft Italiens hatte 2017 um 1,5 Prozent zugelegt und die geschäftsführende Regierung unter Ministerpräsident Paolo Gentiloni erwartet ein ähnlich starkes Wachstum in diesem Jahr. Damit hinkt die nach Deutschland und Frankreich drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone dem Währungsraum konjunkturell weiter spürbar hinterher.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte