Italiens Firmen steigerten Produktion überraschend deutlich

Rom (APA/Reuters) - Italienische Unternehmen haben ihre Produktion im Dezember unerwartet kräftig gesteigert. Die Firmen des produzierenden Gewerbes stellten um 1,6 Prozent mehr her als im Vormonat, wie das Statistikamt Istat am Freitag in Rom mitteilte. Das war der beste Wert seit Anfang 2016. Die Daten deuten darauf hin, dass sich die Wirtschaftserholung in dem Mittelmeerland nach Jahren der Flaute weiter festigt.

Ökonomen hatten nur mit einem halb so starken Anstieg gerechnet, nachdem es im November ein Plus von 0,2 Prozent gegeben hatte. Die guten Konjunkturdaten könnten auch der Demokratischen Partei von Ministerpräsident Paolo Gentiloni Rückenwind geben, die vor den Anfang März anstehenden Parlamentswahlen zuletzt in Umfragen zurückgefallen war.

Gentiloni rechnet für das vergangene Jahr mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 1,5 Prozent. Dies wäre zwar der beste Wert seit 2010, aber mit Blick auf den kräftigen Aufschwung in der gesamten Eurozone vergleichsweise wenig. Die Wirtschaft des Währungsraums war nach vorläufigen Ergebnissen des Statistikamtes Eurostat 2017 um 2,5 Prozent gewachsen. Offizielle italienische BIP-Daten für das vierte Quartal 2017 werden am Mittwoch vorgelegt. Die Jahresdaten stehen Anfang kommenden Monats und damit kurz vor den Parlamentswahlen am 4. März an.

Frankfurt/Wien (APA/Reuters) - Der Ausverkauf an den internationalen Börsen frisst die bisherigen Jahres-Zugewinne auch bei den US-Indizes auf: Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite notieren allesamt unter ihren Schlussständen von Ende 2017. Der Dax und der EuroStoxx50 sind schon länger im negativen Bereich. Ihr bisheriges Jahresminus beläuft sich auf über 14 beziehungsweise elf Prozent.
 

Newsticker

Dow, S&P und Nasdaq geben Jahres-Zugewinne komplett ab

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

Newsticker

Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

Newsticker

EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche