Italiens Bankenrettungsfonds "Atlante" kümmert sich um ersten Fall

Der neue italienische Bankenrettungsfonds Atlante steht vor seiner ersten Bewährungsprobe: Die angeschlagene Banca Popolare di Vicenza strebt eine Geldspritze in Milliardenhöhe an. Grund dafür sei die schwache Nachfrage bei der Kapitalerhöhung, erklärte das achtgrößte Institut des Landes am Mittwoch. Investoren zufolge dürfte etwa eine Milliarde Euro nicht gezeichnet werden.

Hier könnte nun Atlante einspringen, der erst vergangene Woche gestartet und mit etwa 4 Mrd. Euro ausgestattet ist. Bei dem aktuellen Kaufpreis von 0,10 Euro je Aktie würde Atlante etwa zwei Drittel an Vicenza halten.

Der Fonds stellt mehrere Bedingungen für seine Hilfe. So muss mindestens ein Viertel des Aktienkapitals an der Mailänder Börse gehandelt werden. Zudem will Atlante verhindern, es ein Pflichtangebot für die restlichen Anteile abgeben muss.

Italiens Banken sitzen auf faulen Krediten von rund 360 Mrd. Euro. Das ist ein Drittel aller ausfallgefährdeten Darlehen in Europa. Der Bankensektor hatte 2014 beim großen Stresstest der Europäischen Zentralbank (EZB) am schlechtesten abgeschnitten.

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