Italiens Banken wollen 12.000 Jobs streichen

Rom (APA) - Italiens Bankensystem will weiter sparen. Bis Ende 2016 sollen im Bankensektor 12.000 Jobs und 1.300 Filialen abgebaut werden, berichtete die italienische Bankenvereinigung ABI. Die Umstrukturierung soll vor allem mittelgroße Banken wie Monte dei Paschi, Banca Marche und Veneto Manca betreffen.

Die 309.000 Bankenangestellten in Italien kosten mehr als im Rest Europas und ihre Produktivität ist niedriger. Am 30. September läuft der Kollektivvertrag der Bankenangestellten aus.

Verhandlungen für die Erneuerung des Vertrags beginnen jetzt zwischen Gewerkschaften und Banken. Die Bankenvereinigung drängt angesichts der Rezession in Italien auf eine fünfmonatige Verschiebung des Verhandlungsbeginns.


Bankangestellte haben einen hohen Preis für die Krise in Italien gezahlt. In den vergangenen sechs Jahren sind im Bankensektor 28.000 Jobs verloren gegangen, so die Gewerkschaften. Vor Beginn der Krise 2007 waren noch 338.000 Italiener im Bankwesen beschäftigt, derzeit sind es nur noch 309.000.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte