Italiens Banken wollen 12.000 Jobs streichen

Rom (APA) - Italiens Bankensystem will weiter sparen. Bis Ende 2016 sollen im Bankensektor 12.000 Jobs und 1.300 Filialen abgebaut werden, berichtete die italienische Bankenvereinigung ABI. Die Umstrukturierung soll vor allem mittelgroße Banken wie Monte dei Paschi, Banca Marche und Veneto Manca betreffen.

Die 309.000 Bankenangestellten in Italien kosten mehr als im Rest Europas und ihre Produktivität ist niedriger. Am 30. September läuft der Kollektivvertrag der Bankenangestellten aus.

Verhandlungen für die Erneuerung des Vertrags beginnen jetzt zwischen Gewerkschaften und Banken. Die Bankenvereinigung drängt angesichts der Rezession in Italien auf eine fünfmonatige Verschiebung des Verhandlungsbeginns.


Bankangestellte haben einen hohen Preis für die Krise in Italien gezahlt. In den vergangenen sechs Jahren sind im Bankensektor 28.000 Jobs verloren gegangen, so die Gewerkschaften. Vor Beginn der Krise 2007 waren noch 338.000 Italiener im Bankwesen beschäftigt, derzeit sind es nur noch 309.000.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne