Italienischer Huthersteller Borsalino ist pleite

Rom (APA) - Der renommierte italienische Huthersteller Borsalino ist pleite. Dies teilten die Gewerkschaften am Montag mit. Ein Gericht lehnte den Antrag der Schweizer Firma Haeres Equita ab, die Zugang zum Vergleichsverfahren zur Abwendung des Konkurses gefordert hatte.

Seit Jahren steckt das Unternehmen mit Sitz im piemontesischen Alessandria in der Krise. Die Gewerkschaften riefen zu Maßnahmen zum Produktionserhalt auf. Auf dem Spiel stünden 130 Jobs.

Gegründet wurde das Unternehmen 1857 von Giuseppe Borsalino (1834-1900). Die Filzhüte der Firma Borsalino werden aus Kaninchen-oder Nutriahaar gefertigt, dem die wasserabweisenden Eigenschaften und das geringe Gewicht der Hüte zu verdanken sind. Borsalino-Hüte waren lange ein Symbol für Eleganz. Zu den prominenten Trägern von Borsalino-Hüten gehörten Winston Churchill, Theodore Roosevelt und Al Capone.

Besondere Popularität erfuhr die Marke Borsalino Mitte des 20. Jahrhunderts durch Kino und Fernsehen. Bekannte Schauspieler wie Alain Delon, Robert Redford oder Marlon Brando machten den Hut zu ihrem Markenzeichen. Humphrey Bogart trug einen Borsalino in der Abschiedsszene des Filmklassikers Casablanca, Alain Delon in dem Film Borsalino, Harrison Ford in Indiana Jones und Michael Jackson in dem Video zu "Billie Jean".

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach