Italienischer Glücksspiel-Betreiber Gamenet kündigt IPO an

Mailand (APA) - Der italienische Glücksspiel-Betreiber Gamenet hat seinen Börsengang angekündigt. Notiert werden sollen bis zu 46 Prozent des Kapitals, teilte die Gesellschaft in einer Presseaussendung am Donnerstag mit. Der Börsengang wird von der Bank-Austria-Mutter UniCredit als Joint Global Coordinator begleitet.

Das Unternehmen ist 2016 aus der Fusion der Gesellschaften Gamenet Spa und Intralot Italia entstanden. Die Gesellschaft meldete zuletzt einen Jahresumsatz von 1 Mrd. Euro und beschäftigt 550 Personen.

Glücksspiele sind in Italien laut Medienangaben ein florierendes Geschäft. 95 Mrd. Euro gaben die Italiener 2016 für Videopoker, Lotterien und Slot-Machines aus, um 8 Prozent mehr als 2015. Täglich werde um 260 Mio. Euro gespielt. 54,4 Prozent der Bevölkerung, fast 30 Millionen Menschen, versuchen zumindest einmal ihr Glück mit Lotterien, Lotto oder Videopoker.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht