Italienischer Glücksspiel-Betreiber Gamenet kündigt IPO an

Mailand (APA) - Der italienische Glücksspiel-Betreiber Gamenet hat seinen Börsengang angekündigt. Notiert werden sollen bis zu 46 Prozent des Kapitals, teilte die Gesellschaft in einer Presseaussendung am Donnerstag mit. Der Börsengang wird von der Bank-Austria-Mutter UniCredit als Joint Global Coordinator begleitet.

Das Unternehmen ist 2016 aus der Fusion der Gesellschaften Gamenet Spa und Intralot Italia entstanden. Die Gesellschaft meldete zuletzt einen Jahresumsatz von 1 Mrd. Euro und beschäftigt 550 Personen.

Glücksspiele sind in Italien laut Medienangaben ein florierendes Geschäft. 95 Mrd. Euro gaben die Italiener 2016 für Videopoker, Lotterien und Slot-Machines aus, um 8 Prozent mehr als 2015. Täglich werde um 260 Mio. Euro gespielt. 54,4 Prozent der Bevölkerung, fast 30 Millionen Menschen, versuchen zumindest einmal ihr Glück mit Lotterien, Lotto oder Videopoker.

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Regierung schiebt ihr Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts einem Medienbericht zufolge auf die lange Bank. Die Ausgaben sollen die Einnahmen nun erst 2025 decken und damit fünf Jahre später als bisher geplant, berichtete die Tageszeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Budgetentwurf.
 

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Bericht - Japan erwartet erst 2025 ausgeglichenes Budget

Wien/Linz (APA) - Der heutige 33. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat gleich mit einigen Absenzen begonnen. Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki und ein Angeklagter zur Causa Linzer Terminal Tower ließen sich durch ihre Anwälte entschuldigen.
 

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Grasser-Prozess - Drei Angeklagte heute nicht da

Wien (APA) - Die arabische Fluglinie Kuwait Airways, die zuletzt in Deutschland für Kritik sorgte, weil sie die Beförderung eines Israelis verweigert hatte, wird ab Juni auch nach Wien fliegen, berichtet die "Presse" am Mittwoch. Geplant sind demnach drei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Wien und dem internationalen Flughafen in Kuwait. Vorerst soll die Fluglinie bis September nach Wien fliegen.
 

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Antiisraelische Fluglinie Kuwait Airways fliegt ab Juni nach Wien