Italienische Regierung plant Steueranreize für Börsengänge

Rom (APA) - Die italienische Regierung will mit Steueranreizen Börsengänge fördern. Dank Steuerentlastungen für die IPO-Beratungskosten in Höhe von bis zu einer halben Million Euro soll die Notierung von Klein- und Mittelunternehmen in Mailand unterstützt werden, berichtete "Corriere dell ́Economia", Wirtschaftsbeilage der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" am Montag.

Der Mailänder AIM-Index für Kleinunternehmen, zählt zurzeit 89 Firmen, der Star-Index für mittelgroße Betriebe mit Wachstumspotenzial 72. Doch laut dem Chef der Mailänder Börse, Raffaele Jerusalmi, besteht noch viel Expansionspotenzial. Viele Familienunternehmen würden sich noch von der Börse fernhalten und dies zum Teil wegen der Notierungskosten.

Die Mailänder Börse segelt dieses Jahr auf Wachstumskurs. Der FTSE-MIB-Index kletterte seit Jahresbeginn um 17 Prozent. 22 Börsengänge im Gesamtvolumen von 4,3 Mrd. Euro wurden dieses Jahr gemeldet. Die Kapitalisierung der im Hauptindex MTA notierten Unternehmen liegt bei 633 Mrd. Euro.

Wien (APA) - In der Erste Stiftung, der Hauptaktionärin der börsenotierten Erste Group Bank, kommt es nach der Nominierung von Bernhard Spalt (50) als Nachfolger von Erste-Group-Chef Andreas Treichl (66) zu einer Änderung. Auf Spalt, der seine Funktion als Vorstandsvorsitzender zurücklegt, wird mit Jahreswechsel 2018/2019 Mario Catasta (62) folgen, teilte die Erste Stiftung am Montag mit.
 

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Erste Stiftung - Mario Catasta löst Bernhard Spalt als CEO ab

Hangzhou (APA/Reuters) - Der chinesische Amazon-Rivale Alibaba hat am sogenannten Single's Day einen neuen Umsatzrekord erwirtschaftet. Allerdings hat sich der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr abgeschwächt.
 

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Rekordumsatz für Alibaba am Single's Day

Gütersloh (APA/dpa) - Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wie es sich auf die Lohnentwicklung auswirkt, wenn einzelne mächtige Player immer stärker den Ton angeben. Ergebnis: Es gibt deutliche Verlierer.
 

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Studie: Marktmacht weniger Firmen negativ für viele Beschäftigte