Italienische Gruppe Cerve kauft steirisches Pressglas-Werk Technoglas

Rom (APA) - Die italienische Unternehmensgruppe Cerve übernimmt das steirische Pressglas-Werk Technoglas. 17 Mio. Euro zahlt die in Parma beheimatete Cerve-Gruppe der Technoglas-Mutter Vetrerie Riunite für die komplette Kontrolle des Unternehmens aus Voitsberg, berichteten italienische Medien.

Das 1986 in Voitsberg gegründete Technoglas-Unternehmen beschäftigt 150 Arbeitnehmer und hat im Vorjahr 15 Mio. Euro umgesetzt. Der Umsatz sollte bis Ende 2018 auf 18 Mio. Euro wachsen. Die Firma erzeugt Autoscheinwerfer, Flaschen und Haushaltsgegenstände. Zu den Kunden zählen Autounternehmen wie Mercedes, Rolls Royce, Bentley, Aston Martin, BMW, Volkswagen, aber auch Chanel und Christian Dior. Während bei vielen Autos bereits Scheinwerfer aus Kunststoff zum Einsatz kommen, setzt man im hochpreisigen Segment weiter auf Glas.

Mit dieser Akquisition könne Cerve, die ebenfalls auf die Produktion von Glas für die Kosmetikbranche und Haushaltsgegenstände spezialisiert ist, weiter wachsen, sagte Firmenpräsident Giovanni Bormioli. Geplant seien Investitionen von 30 Mio. Euro für neue Produktionslinien.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro