Italienische Großbank Intesa mit höherem Gewinn

Rom (APA) - Italiens größte Bank Intesa Sanpaolo hat 2017 den bereinigten Gewinn auf 3,8 Mrd. Euro gesteigert. Das Nettoergebnis nach der staatlich geförderten Akquisition von Teilen zweier regionalen Pleitebanken lag bei 7,3 Mrd. Euro. 2016 waren es noch 3,1 Mrd. Euro.

Das vierte Quartal schloss die Bank mit einem Gewinnwachstum gegenüber dem Vergleichsquartal 2016 von 901 Mio. Euro auf 1,428 Mrd. Euro. Intesa Sanpaolo plant die Ausschüttung von Dividenden in Höhe von 3,4 Mrd. Euro, teilte das Mailänder Geldhaus am Dienstag in einer Presseaussendung mit.

Laut dem Entwicklungsplan 2018 bis 2021 ist der freiwillige Ausstieg von 9.000 Mitarbeiter der Bank bis Ende Juni 2020 vorgesehen. Geplant ist zudem die Einstellung von 1.650 jungen Mitarbeitern. 1.100 Filialen werden bis 2021 geschlossen. Damit will Intesa bis 2021 Personalkosten in Höhe von 675 Mio. Euro pro Jahr sparen. Investitionen in Höhe von 5,8 Mrd. Euro sind bis 2021 in digitale Innovation geplant.

Die Bank plant bis 2021 die Steigerung des Nettogewinns von 3,8 Mrd. Euro 2017 auf 6 Mrd. Euro 2021. Bis 2021 will das Institut seine notleidenden Kredite von 52,1 Mrd. Euro 2017 auf 26,4 Mrd. Euro halbieren. Die Bank will in den nächsten Jahren vor allem im Bereich Wealth Management wachsen. Der Fokus liege vor allem auf Wachstum in China, teilte die Bank mit. Intesa sucht nach einem chinesischen Partner, um im Wealth Management-Bereich zu punkten.

Paris (APA/dpa) - Angesichts der Stahl-Krise mit weltweiten Überkapazitäten wollen führende Wirtschaftsmächte weiter an gemeinsamen Lösungen arbeiten. Dazu bekannten sich Vertreter der G-20-Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sowie weitere Staaten aus der Industrieländer-Organisation OECD bei einem Treffen in Paris.
 

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G-20-Forum: Reduzierung von Stahl-Kapazitäten notwendig

Wien (APA) - Die Entwicklung bei den Pensionen ist derzeit stabil. 2017 stieg die Anzahl der Bezieher bloß um 0,5 Prozent, zeigen aktuelle Daten der "Statistik Austria". Keine Änderungen gab es beim durchschnittlichen Antrittsalter.
 

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Pensionen: Leichter Anstieg der Bezieher, Alter bleibt gleich

Wien (APA) - Der Rechnungshof hat die im Juli 2017 aufgelöste Bundesanstalt für Verkehr (BAV) geprüft. Dabei ergab sich der Verdacht auf strafrechtsrelevante Tatbestände, weshalb der RH Sachverhaltsdarstellungen an die Staatsanwaltschaft Wien sowie die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft übermittelte.
 

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RH prüfte BAV: Sachverhaltsdarstellung an Staatsanwaltschaft