Italien will staatliche Konzessionen an Privatunternehmen prüfen

Rom (APA) - Italien will die Konzessionen, die Privatunternehmen vom Staat erhalten haben, prüfen. "Wir haben mit einer riesigen Arbeit begonnen. Wir werden jede einzelne Konzession prüfen", so der italienische Arbeitsminister und Vizepremier Luigi Di Maio im Interview mit der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" (Freitagsausgabe).

"Wir werden gegen diejenigen handeln, die Staatsbesitz ausnutzen. Die Autobahngesellschaft ist nur die Spitze eines Eisbergs. Es gibt das Wasser, den Telekommunikations- und den Medienbereich", so Di Maio, Chef der regierenden Fünf-Sterne-Bewegung.

Nach dem Brückeneinsturz in Genua fordert die Fünf Sterne-Bewegung die Verstaatlichung der Autobahngesellschaft "Autostrade per l ́Italia", Betreiberin des eingestürzten Viadukts. Sie verwaltet ein Autobahnnetz von 3.000 Kilometern in Italien.

Die Autobahngesellschaft wird beschuldigt, hohe Profite dank der Autobahnmaut kassiert zu haben, jedoch nicht genug in Instandhaltung des Autobahnnetzes investiert zu haben. Wegen des Unglücks in Genua wurden Ermittlungen gegen die Autobahngesellschaft und einige ihrer Manager aufgenommen.

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