Italien will mit 5G-Frequenzen-Versteigerung 2,5 Mrd. Euro einnehmen

Rom (APA) - Der italienische Staat plant im kommenden Jahr eine Versteigerung der 5G-Frequenzen. Damit erhofft er sich Einnahmen von 2,5 Mrd. Euro, geht aus dem Haushaltsgesetz 2018 hervor, den die Regierung von Premier Paolo Gentiloni entworfen hat.

Zu den Gesellschaften, die an der Übernahme der Frequenzen interessiert sind, zählen Wind Tre, sowie Open Fiber, Breitbandtochter des italienischen Energiekonzerns Enel und der staatlichen Förderbank CDP. Das Unternehmen, das in Italien ein modernes Breitbandnetz mit der Fiber-to-the-home-Technologie (FTTH) installieren soll, will spätestens 2019 in Mailand an die Börse gehen, bestätigte CEO Tommaso Pompei.

Bis dahin soll die 2016 gegründete Gesellschaft die notwendige Größe für den Börsengang erreicht haben. An der von Enel Open Fiber geplanten Breitbandstruktur sind Vodafone, Go Internet, Tiscali und der französische Unternehmer Xavier Niel mit seinem neu geplanten Mobilfunkbetreiber in Italien interessiert.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker