Italien will auf "Slow-Tourismus" setzen

Rom (APA) - Statt Massentourismus will Italien immer mehr auf "Slow-Tourismus" setzen. Der italienische Kulturminister Dario Franceschini hat ein Internetportal für umweltbewusste Reisende eingerichtet, die Italien auf Wanderwegen kennenlernen wollen. "Wir wollen italienische Orte abseits des internationalen Massentourismus fördern", sagte Franceschini nach Medienangaben.

Die italienische Regierung wolle sich von nun an für qualitativ hohen Fremdenverkehr einsetzen, indem das Kulturangebot stärker gefördert werde, sagte der Minister. Radtourismus, Pferdereisen, sowie Touren mit alten Zügen seien Formen von Tourismus, auf die Italien demnächst verstärkt bauen wolle.

Die italienische Regierung habe einen Teil der EU-Fonds kleineren historischen Gemeinden mit großem Entwicklungspotenzial zugeschanzt, erläuterte Franceschini. Rom wolle sich unter anderem um die touristische Förderung eines 800-Kilometer-Netzes geschichtsträchtiger Eisenbahnen bemühen.

Mehr als 40 lange Wanderwege sind auf dem Webportal aufgelistet, unter anderem der Frankenweg - der mittelalterliche Pilgerweg von Canterbury nach Rom, der in Italien seine Wiedergeburt erlebt. Immer mehr Menschen aus ganz Europa wandern auf der rund 2.000 Kilometer langen Strecke in die Ewige Stadt. Die Via Francigena führt vom englischen Bischofssitz nach Frankreich und dann über Reims, Besancon, Lausanne, durch das Aosta-Tal und Siena bis zur Grabstätte der Apostel Petrus und Paulus in Rom. Der Weg gehörte zu den drei großen Routen, die Christen nach Rom, Santiago de Compostela oder Jerusalem führten.

Entlang der Via Francigena, die als eine der ersten großen Straßen Europas gilt, können Pilger eine Fülle von Baudenkmälern, Ruinen und Palästen bewundern. Sinnsuchende, Powerwalker und Biker treten den langen Weg an. Ein Fünftel der Pilger sind junge Menschen unter 30, vor allem Studenten und Pfadfinder. Italiener, Spanier, Franzosen und Engländer trifft man am häufigsten auf der Via Francigena. Viele haben bereits Erfahrung mit dem Jakobsweg in Nordspanien.

Wien (APA) - Reinhard Florey (52) bleibt weiterhin Finanzvorstand des österreichischen Öl- und Gaskonzerns OMV. Der Aufsichtsrat des Unternehmens hat in seiner heutigen Sitzung die Funktionsperiode von Florey um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2021 verlängert, gab das börsennotierte Unternehmen am Dienstag bekannt.
 

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OMV verlängerte Vertrag von CFO Florey um 2 Jahre

St. Pölten (APA) - In Niederösterreich sind mittlerweile 5.000 E-Fahrzeuge zugelassen. Das Bundesland sei damit österreichweit "unangefochten die Nummer eins", betonten LHStv. Stephan Pernkopf und Landesrätin Petra Bohuslav (beide ÖVP) am Dienstag in einer Aussendung.
 

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5.000 E-Fahrzeuge in Niederösterreich zugelassen

Innsbruck (APA) - Innsbrucks Touristiker haben in der Wintersaison 2017/18 ein Plus bei Ankünften (plus 4 Prozent) und Nächtigungen (plus 4,9 Prozent) vermeldet. Im Winterhalbjahr kamen rund 660.000 Gäste, die Übernachtungen lagen bei über 1,5 Mio. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug somit 2,3 Tage.
 

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Innsbruck mit Plus bei Ankünften und Nächtigungen im Winter 17/18